Internet
Richtfunk sollrsquos richten

In etwas über einem Jahr könnte man in Bolsterlang (mit Kierwang) und Obermaiselstein auf schnellem Wege ins Internet. Wie berichtet, wurde jüngst in beiden Gemeinderäten beschlossen, einen entsprechenden Förderantrag bei der Breitband-Initiative-Bayern zu stellen. Per Richtfunk sollen die Daten fix in die Haushalte kommen. <%IMG id='451661' title='Taste'%>Im Grunde stand man in beiden Gemeinden vor derselben Entscheiden wie vor knapp einem Jahr: Will man Geld für schnelles Internet ausgeben und wenn ja, welche Technik soll es dann sein? Damals entschieden sich die Gemeinderäte und Bürgermeister abzuwarten – erhoffte man sich doch mit dem Ausbau der Kreisstraße zwischen Fischen und Obermaiselstein eine erhebliche Kostensenkung.

Die neue Kreisstraße kann nun 2012 kommen. Kann. Zugleich wurde die Breitband-Initiative verlängert. Sie fördert den Breitbandausbau in ländlichen Gebieten mit bis zu 100 000 Euro aus dem Säckel des Staates. Deshalb schrieb man in Bolsterlang und Obermaiselstein erneut den Internet-Ausbau aus. Günstiger wurden die Angebote jedoch nicht – auf den ersten Blick.
<%TBR from='inject' id=''%>

2010 bot die Telekom den Ausbau per Kabel für rund 120 000 Euro in Obermaiselstein an (jeweils der Gemeindeanteil nach Abzug der Förderung durch die Breitband-Initiative). Rund 95 000 Euro wären es in Bolsterlang gewesen. 2011 lag das Angebot der Telekom für Obermaiselstein bei rund 100 000 Euro und in Bolsterlang bei 204 000 Euro. Der Unterschied: Man hätte mit dem sogenannten VDSL einen Anschluss auf neuestem Stand der Technik gehabt – laut Christoph Lottholz von der Verwaltungsgemeinschaft Hörnergruppe. Diese Verbindung bot die Telekom vergangenes Jahr noch nicht an.

Eine schwere Entscheidung

<%TBR from='inject' id=''%>

Das Angebot der Wertacher Firma Allgäu-DSL unterschied sich preislich kaum zum Vorjahr und wurde am Ende von beiden Gemeinderäten favorisiert. In Obermaiselstein einstimmig, in Bolsterlang mit 10:3. Und wie in Obermaiselstein tat man sich auch in Bolsterlang mit der Entscheidung schwer: 'Das letzte Mal haben wir doch gesagt, wenn was kommt, dann nur eine Lösung mit Kabel' (Franz Neuhauser); 'Grundsätzlich bin ich für die Glasfasertechnik – die ist zukunftssicher' (André Lingg); '200 000 sind zu viel für die Gemeinde' (Maximilian Rimmler); 'Ich kämpfe auch innerlich mit mir' (Bürgermeisterin Monika Zeller).

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

© Allgäuer Zeitungsverlag GmbH / rta.design GmbH

Powered by PEIQ

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen