Vorstoß
Oberstdorfs Bürgermeister fordert Vorkaufsrecht für Bahn-Immobilien

Die Marktgemeinde Oberstdorf will ein Wohnhaus erwerben.
  • Die Marktgemeinde Oberstdorf will ein Wohnhaus erwerben.
  • Foto: Benjamin Liss
  • hochgeladen von Camilla Schulz

Zahlreiche Immobilien befinden sich auch im Oberallgäu in staatlichem Eigentum. Neben der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima), die deutschlandweit für 470.000 Hektar zuständig ist, verwaltet auch das Bundeseisenbahnvermögen (BEV) Grundstücke und Gebäude. Zum BEV gehören nicht betriebsnotwendige, ehemalige Bahn-Flächen – darunter tausende Wohnungen und Häuser.

Diese Immobilien werden regelmäßig versteigert. Wollen Kommunen an die Flächen und Gebäude kommen, müssen sie mitbieten und deshalb häufig hohe Preise zahlen. Oberstdorfs Bürgermeister Laurent Mies hat jetzt in einem Schreiben an Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) gefordert, Gebäude und Flächen den Gemeinden zum Gutachtenpreis zu verkaufen, um die Kommunen beim sozialen Wohnungsbau zu unterstützen.

Hintergrund für den Vorstoß von Oberstdorfs Rathauschef ist eine Immobilie im Steinach. Das sanierungsbedürftige Wohnhaus soll versteigert werden – und der Bürgermeister, der dort gerne bezahlbare Wohnungen errichten würde, fürchtet, dass das Grundstück zum Spekulationsobjekt wird.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Dienstagsausgabe des Allgäuer Anzeigeblatts vom 20.11.2018.

Die Allgäuer Zeitung und ihre Heimatzeitungen erhalten Sie

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

© Allgäuer Zeitungsverlag GmbH / rta.design GmbH

Powered by PEIQ