Diskussion
Oberstdorfer Gemeinderäte lehnen Thermen-Abriss ab

Das Wasser in den Becken der Therme ist schon lange ausgelassen. Ursprünglich sollte im April der Abriss beginnen. Doch das lehnte der Gemeinderat ab.
  • Das Wasser in den Becken der Therme ist schon lange ausgelassen. Ursprünglich sollte im April der Abriss beginnen. Doch das lehnte der Gemeinderat ab.
  • Foto: Dominik Berchtold
  • hochgeladen von David Yeow

Das Projekt des Neubaus der Oberstdorf-Therme läuft weiter. Der Gemeinderat vergab in dieser Woche einstimmig den Auftrag für eine Projektsteuerung für die Millionen-Pläne. Gestoppt hat das Gremium den Abriss des alten Bades, der ursprünglich Anfang April beginnen sollte. Die Ratsmitglieder lehnten wie berichtet mit 11 zu 9 Stimmen ab, den Auftrag für den Rückbau zu vergeben. Bürgermeister Laurent Mies kritisierte die Entscheidung und warnte wie Projektleiter Max Feldengut davor, dass finanzieller Schaden entstehen, das Gebäude teilweise einstürzen und sich der Neubau verzögern könnte.

Jetzt haben die elf Gemeinderäte, die gegen den Abriss gestimmt haben, in einer gemeinsamen Erklärung ihre Argumente dargelegt, die sie zur Ablehnung des in ihren Augen überhasteten Abrisses der Therme geführt haben. „Für gewöhnlich reißt niemand ein Haus ab, solange er noch nicht weiß, was er baut, wie er baut und ob er den Neubau bezahlen kann“, heißt der Leitsatz der Erklärung. Die Ratsmitglieder der Fraktionen CSU, Freie Wähler, UOL, Grüne und Allianz für Oberstdorf stellen aber klar: „Wir alle wollen eine neue Therme.“ 

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