Flüchtlinge
Obermaiselsteiner Asylhelfer ziehen nach zwei Jahren Bilanz ihres Engagements

Die Container stehen noch immer. Am Sportplatz. Die Syrerin Amani kocht in der verwaisten Küche. Schenkt denen ein Lächeln, die eintreten in den Tunnel aus Schuhschachteln, die ein erstes Heim für die sein sollten, die kamen. Im Herbst 2015 rollte ein Bus mit 40 Flüchtlingen ins beschauliche Urlaubsdorf Obermaiselstein.

Als Merkel sagte 'Wir schaffen das', sagten das auch die Obermaiselsteiner. Wo Nachbargemeinden dankend ablehnten, zeigte der 900-Einwohner-Ort im Oberallgäu Herz und reichte die Hand. Zwei Jahre später erzählen sie ihre Geschichte.

Eine Geschichte von Nächstenliebe, Zusammenhalt und Anpacken. Sie haben es geschafft. Jürgen Goeres (74) ist 9000 Kilometer gefahren, hat für 600 Liter Diesel 700 Euro bezahlt. Aus eigener Tasche.

Fahrten zum Bahnhof, zu Ärzten, zum Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Immer mit Syrern oder Afghanen an Bord, die vom gefühlten Ende der Welt in den Bergen in die Stadt mussten.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Freitagsausgabe des Allgäuer Anzeigeblatts vom 17.11.2017.

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