Skisport
Nordische Ski-WM findet in Oberstdorf statt

Gestern ging sie zuende: Die Nordische Ski-WM in Oberstdorf. Kein Ereignis war die letzten. Tage im Allgäu so in aller Munde wie diese Großereignis. Auch in Kempten und im Umland. Ein bisschen intensiver als andere haben die WM aber jene Kemptener und Oberallgäuer erlebt, die als freiwillige Helfer dabei waren.

Am Ende der Ski-WM ziehen sie ihre ganz persönliche Bilanz: Familie Hansbauer (Kempten): Sie waren zu dritt in Oberstdorf: Vater Siegfried als Fahrer, Mutter Brigitte am Ticketservice und Tochter Silke im Redaktionsteam. Und es war für die drei Hansbauers ein "tolles Erlebnis". Deshalb auch, weil die nordische Kombination die große Leidenschaft der Hansbauers ist. Für Tochter Silke war es interessant, als Fotoredakteurin hinter die Kulissen zu schauen.

Wie ihre Eltern sieht sie die WM als ein touristisches Highlight, eine tolle Werbung für Oberstdorf (so Vater Siegfried). Als gebürtige Oberstdorfer freut es das Ehepaar Hansbauer umso mehr, wenn ihre Heimatstadt mit so tollen Bildern im Fernsehen präsentiert wird. Ausruhen freilich ist für die Hansbauers jetzt nicht angesagt. Mit Tochter Silke, die beruflich beim Skisprung-Weltcup in Oslo dabei ist, reist das Ehepaar nach Norwegen. Sepp Mang (Hegge): Also dass die WM so ein tolles Erlebnis werden wird, das hat sich Sepp Mang nicht vorstellen können.

So hat der Rentner aus Hegge auch keine Sekunde lang bereut, dass er mitgeholfen hat. Die Bewachung der Wachscontainer im Athletendorf gehörte zu seinen Aufgaben und alle Athleten mussten an ihm vorbei. Sogar das schwedische Königspaar hat Mang aus nächster Nähe gesehen.

Es war das Drumherum, das der Heggener so interessant fand. Die Ski-WM - dies ist nach Ansicht von Sepp Mang die beste Werbung für Oberstdorf, die man sich vorstellen kann. Ein Gedicht, wenn man allein die Bilder im Fernsehen sieht, findet der Allgäuer und ist ganz sicher: Bei der nächsten WM in Oberstdorf ist Sepp Mang aus Hegge garantiert wieder dabei.

Herbert Schif (Kempten): Den Georg Späth hat er chauffiert, die FIS-Leute, den Gerd Rugenbauer und viele mehr: Herbert Schif, der als Fahrer in Oberstdorf eingesetzt war. Ein großes Highlight sei für ihn diese WM gewesen, mit einer ganz tollen Atmosphäre. Viele, vor allem die Skandinavier, hat Schif gehört, wollen wiederkommen. Und ganz klar, er selbst war gerne dabei. Ludwig Reichart (Kempten): Viele nette Begebenheiten wird Ludwig Reichart von dieser WM mitnehmen.

Als Helfer im Bereich Akkreditierung jede Menge interessante Leute kennen gelernt. Und die Oberstdorfer, so hat er mitbekommen, werden "über den Schellenkönig gelobt". Für die Organisation, die tolle Stimmung, die Atmosphäre, Eine unglaubliche Werbung ist diese Veranstaltung seiner Ansicht nach auch für die Region.

Und gigantisch fand Ludwig Reichart auch, wie sich die Zuschauer verhielten. Sie hätten jeden Sportler respektiert, Fairness war ganz groß geschrieben. Insgesamt: "Eine tolle Sache, dass diese WM in Oberstdorf stattfand".

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