Gefahr
Kreisstraße bleibt nach Felssturz gesperrt

«Die Kreisstraße muss bis auf Weiteres gesperrt bleiben.» Laut Andreas Kaenders, Sprecher des Oberallgäuer Landratsamts, droht nach einem Felssturz bei Obermaiselstein weiteres Gestein abzustürzen. Auf Empfehlung des Landesamtes für Umwelt (LfU) muss vorrangig der Hang gesichert werden.

Wie berichtet löste sich am Freitagnachmittag an einem Hang an der Kreisstraße OA5 nahe der Sturmannshöhle tonnenschweres Gestein und fiel teils auf die Fahrbahn. Verletzt wurde niemand. Laut Gutachten eines Geologen vom LfU hat der Ausbruch eine Breite von etwa 20 Metern. Rund 200 Kubikmeter an Masse hat sich so beim Felssturz gelöst und dabei über den Hang verteilt. Lediglich ein Bruchteil landete auf der Straße. Zum Vergleich: der größte Fels hat ein Volumen von rund einem Kubikmeter.

Weil aber ein dreimal so großer Stein absturzgefährdet ist, wären Bergungsarbeiten auf der Kreisstraße derzeit lebensgefährlich, sagt Kaenders. Zudem dürften laut Gutachten «noch weitere Felspartien betroffen sein, sodass sich das hier akut absturzgefährdete Volumen noch weiter erhöht».

Nun soll eine Spezialfirma den Schaden richten. Genauer: zunächst einmal den Hang sichern und lockeres Gestein entfernen. Laut Kaenders wohl auch mit Hilfe von Sprengstoff. Der Verkehr wird indes weiter über die B19 in Fischen umgeleitet.

 

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