Naturschutz
Illegale Partys an Allgäuer Bergseen werden bald wieder zum Problem

Die Polizei wird wieder tätig, um Biwaks und nächtliche Partys im Naturschutzgebiet zu unterbinden.
  • Die Polizei wird wieder tätig, um Biwaks und nächtliche Partys im Naturschutzgebiet zu unterbinden.
  • Foto: Michael Munkler
  • hochgeladen von Stephanie Eßer

Obwohl es bald Mitte Juni ist, liegt der Schrecksee im Naturschutzgebiet Allgäuer Hochalpen immer noch im Winterschlaf. Das wird sich in Kürze ändern. Sobald der Schnee getaut ist, werden die Wanderer wieder in Scharen kommen. Auch die ungebetenen, die dort oben übernachten wollen und Party machen. Obwohl der See mitten im Naturschutzgebiet Allgäuer Hochalpen liegt und dort das Biwakieren, Zelten, Lagern und Feuermachen generell verboten ist.

Der Schrecksee ist nur einer der angesagten Partyseen in den Bergen. Genauso treffen sich die meist jungen Leute am Engeratsgundsee im Nebelhorngebiet, am Schwansee im Ostallgäu oder am Weißensee bei Füssen. Mit Liegematten, Campingausrüstung, Proviant und Schlauchbooten bepackt, nehmen sie auch längere Anstiege in Kauf, um an den schönsten Flecken des Allgäus zu übernachten und zu feiern. Wie am Schrecksee aber ist das in weiten Teilen der Allgäuer Alpen verboten.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Donnerstagsausgabe unserer Zeitung vom 13.06.2019.

Die Allgäuer Zeitung und ihre Heimatzeitungen erhalten Sie

Autor:

Michael Munkler aus Kempten

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