Geologie
Hang bei Balderschwang droht in Bach zu rutschen: Landkreis zahlt 350.000 Euro

'Schlipfhalden' – allein der Name macht deutlich, dass es sich um eine rutschige Angelegenheit handelt. In Balderschwang ist ein ganzer Hang in Bewegung, verschob sich in den vergangenen drei Jahren teils um über zwei Meter, sagt Christoph Wipper, Chef der Tiefbauverwaltung im Landratsamt.

Die Geschwindigkeit sei erschreckend. Das findet auch Landrat Anton Klotz mit Blick auf die deutlichen Risse im Hang. Anlieger wie Alfons Bilgeri warnen schon lange, dass dadurch oberhalb stehende Häuser, die Kreisstraße und die Wasserversorgung des Orts gefährdet seien. Denn der Hang rutsche abwärts zur Bolgenach, einem Wildbach an der Grenze zu Österreich.

Eben da unten liegt für Bilgeri auf lange Sicht die Lösung: Das Wasserwirtschaftsamt müsste den Hang unten befestigen, meint er, um zu verhindern, dass sich der Wildbach immer tiefer eingräbt.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Montagsausgabe des Allgäuer Anzeigeblatts vom 23.11.2015.

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Autor:

Ulrich Weigel aus Kempten

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