Wintersport
Grüne sind gegen erneute Oberstdorfer WM-Bewerbung

'Wenn man ein totes Pferd reitet, sollte man absteigen', Siegmund Rohrmoser (Grüne) zitierte eine alte Indianerweisheit, als er die erneut verlorengegangene Bewerbung für ein Nordische Ski-WM rekapitulierte.

Zuvor war Bürgermeister Laurent Mies in der Gemeinderatssitzung kurz auf die Entscheidung von Barcelona eingegangen, hatte die 'runde' Kampagne gelobt und versichert, dass Oberstdorf und der DSV sich genauso engagiert und locker präsentiert hatten wie im Vergleich zu vorherigen Bewerbungen gewünscht. Jedoch erneut ohne Erfolg, wofür es bis heute keine Erklärung gebe. 'Wie das passieren konnte, darüber sind wir bis heute am rätseln', so Mies.

Über Gründe für die erneute Niederlage und den Sinn einer eventuellen fünften Bewerbung müsse man sich kümmern, wenn nur erst ein wenig Zeit verstrichen sei. Zumindest könne man sich über die Skiflug-WM 2018 freuen, beendete Mies vorerst das Thema. Rohrmoser jedoch meinte, mit fortschreitender Zeit sehe man sicher nicht klarer. Die Grünen hätten sich nicht ohne Grund gegen eine Doppelbewerbung ausgesprochen.

Mehr über die Niederlage bei der WM-Bewerbung finden Sie im Allgäuer Anzeigeblatt vom 04.07.2014 (Seite 30).

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