Urteil
Gericht: Grundbesitzer dürfen Wanderweg zwischen Gruben und Dietersberg sperren

Entlang der Trettach verläuft eine der beliebtesten Wanderrouten Oberstdorfs – der Grubenweg. Doch die Allee ist auch Gegenstand eines jahrelangen Streits zwischen der Gemeinde und Grundeigentümer Karl Müller.

Der wollte den Weg bereits Ende 2014 nach einem Zwist mit der Gemeinde sperren, die Kommune hielt ihn mit einem Bescheid offen. Die Auseinandersetzung endete auf juristischem Parkett: Der Bescheid der Gemeinde wurde bereits aufgehoben. Jetzt entschied das Verwaltungsgericht Augsburg über die Klagen mehrerer Grundeigentümer gegen den Markt Oberstdorf: Die Richter stellten in ihrem Urteil fest, dass die Allee kein öffentlicher Weg sei und ihn die Kläger deshalb sperren dürfen, wo er über ihren Grund verläuft.

Die Kammer habe die Situation an dem Alleeweg zwischen Gruben und Dietersberg geprüft, erklärt Gerichtssprecherin Paula Danner. Dabei seien die Richter zu der Rechtsauffassung gelangt, dass die Strecke nicht gewidmet und kein 'tatsächlich öffentlicher Weg ist'. Die Marktgemeinde hat gegen das Urteil Rechtsmittel eingelegt. Jetzt muss der Verwaltungsgerichtshof in München entscheiden, ob er dem Antrag auf Berufung stattgibt.

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