Alpabtrieb
Fröhliche Viehscheide 2012 in Bolsterlang und Riezlern trotz schlechtem Wetter

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Insgesamt wurden 1200 Stück Vieh ins Tal getrieben. Dem Regen zum Trotz: Tausende Besucher ließen es sich nicht nehmen und verfolgten die Viehscheide in Bolsterlang und Riezlern im Kleinwalsertal. Während in Riezlern alle fünf Herden von einem Kranzrind geführt wurden, hatte in Bolsterlang nur eine Alpe einen Sommer ohne Schaden an Mensch und Tier.

Die Sennalpe Ornach von Hirt Markus Köberle mit 40 Stück Vieh kam in Bolsterlang mit Kranzrind vom Alpsommer ins Tal zurück.

Mit dabei waren über 1000 Besucher, die die Rückkehr von insgesamt 600 Tieren bei Regenschirm-Wetter verfolgten. Bei der Alpe Hinteregg vom Hirt Lorenz Fickler hatte ein Rind der Blitz getroffen.

Einen Fußbruch hatte Hirte Michl Herz auf der Alpe Zunkleiten zu verzeichnen. 250 Tiere weideten den Sommer über auf der Alpe Bolgen bei Thomas Willwerth.

Gerade in diesem Gebiet kann immer etwas passieren, und bei so einer großen Menge ist das schon eine schwere Aufgabe, sagt Scheidmeister Narziß Wenz. Zwei Rinder sind dort abgestürzt.

Alle Herden mit Kranzrind

Über 600 Tiere wurden auf den Scheidplatz in Riezlern getrieben. Die Hirten von Obere Spitalalpe, Alpe Bärgunt, Zwerenalp/Außerkuhgehren und Alpe Galtöde/Schwarzwasser brachten ihre Herden ins Tal.

Dort konnten die Älpler, die alle ein Kranzrind ins Tal geführt hatten, von einem guten Alpsommer berichten. So war es auch zu verschmerzen, dass der Tag des Viehscheids von Dauerregen begleitet wurde.

Zahlreiche Gäste und Einheimische hatten sich am Straßenrand versammelt und warteten geduldig, um den Hirten und ihren Tieren einen großen Empfang zu bereiten.

Auch im Festzelt herrschte gute Stimmung, auch wenn es nicht leicht war, noch einen Platz zu ergattern. Auf dem Scheidplatz wurden die meisten Tiere in Viehtransporter verladen und zurück zu ihren Bauern gebracht.

Rund die Hälfte der Tiere kommen aus dem benachbarten Allgäu. Der Rest ist in Walser Betrieben und auf anderen Vorarlberger Höfen zuhause.

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