Kommunalwahl 2020
Special Kommunalwahl 2020 SPECIAL

Kommunalwahl 2020
Freie Wähler nominieren Amtsinhaber Laurent Mies zum Bürgermeisterkandidaten in Oberstdorf

Der Oberstdorfer Bürgermeister Laurent Mies (FW) strebt eine dritte Amtszeit an.
  • Der Oberstdorfer Bürgermeister Laurent Mies (FW) strebt eine dritte Amtszeit an.
  • Foto: AZV
  • hochgeladen von Julian Hartmann

Die Oberstdorfer Ortsgruppe nominiert Amtsinhaber als Bürgermeisterkandidaten. Der will seine Arbeit fortsetzen und wichtige Projekte umsetzen - auch gegen Widerstände

Ohne Gegenstimme haben die Freien Wähler Oberstdorf Amtsinhaber Laurent Mies als Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahl 2020 nominiert. „Wir fahren gut mit der Politik, die wir machen“, sagte Ortsvorsitzender Christian Ricken. „Wir haben große Projekte auf den Weg gebracht und sind auch drangeblieben - auch wenn es Gegenwind gab.“

Fraktion, Vorstand und Mitgliederversammlung hatten sich bereits im Juni für Mies ausgesprochen. Jetzt wurde die offizielle Nominierung nachgeholt, zu der 18 Mitglieder in das Restaurant zum Wilden Männle gekommen waren. Damit schicken die Freien Wähler Mies zum dritten Mal ins Rennen um das Oberstdorfer Rathaus. Der Ortsvorsitzende Ricken rief die Mitglieder auf, für den Gemeinderat anzutreten und in ihrem Bekanntenkreis dafür zu werben. „Tragt es nach draußen, bei uns sind noch Plätze auf der Liste frei - auch für Nicht-Mitglieder.“

Mies erinnerte in seiner Rede an seine erste Kandidatur 2008. Er sei damals sehr überrascht gewesen, als er gefragt wurde. „Ich habe mich aber auch sehr gefreut“, sagte Mies.
„Ich war vor zwölf Jahren fasziniert von Oberstdorf - und bin es noch heute.“ In Oberstdorf könne man lernen, was Zusammenhalt bedeute. Das unterscheide die Dorfgemeinschaft vom Leben in einer Stadt.„Wir müssen die Lebensqualität und Wertschätzung für Oberstdorf erhalten, damit wir diese Werte in die Zukunft führen können“, sagte Mies. „Ich mache es auch, damit meine Kinder eines Tages stolz auf mich sind.“ Seinen Politikstil bezeichnete Mies als nüchtern und analytisch. „Ihr müsst mich so nehmen wie ich bin“, richtete sich Mies an die Anwesenden. „Aber ich brauche keine Einflüsterer mehr.“

Die vergangenen sechs Jahre seien schwerer gewesen als die Zeit davor, sagte Mies. Aber es sei dennoch gelungen, große Projekte wie die Nebelhornbahn und die Modernisierung des Söllereckgebiets unumkehrbar auf den Weg zu bringen. Und auch bei der Therme sei man so weit gekommen, um die Neubau-Pläne jetzt zu einem Ende zu führen, erklärte Mies. „Wir haben so viele Projekte gemacht, dass jeder etwas hat, gegen das er sein kann“, sagte er über seine Kritiker. Die nächste Legislaturperiode werde von Projekten wie dem Neubau und der Sanierung von Schulen und Kindergärten sowie dem Projekt eines neuen Feuerwehrhauses geprägt sein, kündigte der Bürgermeister an. „Auch der bezahlbare Wohnraum wird eine Daueraufgabe.“

„Es kann nicht sein, dass die Menschen, die hier arbeiten, nicht mehr hier leben können“, sagte FW-Landratskandidatin Indra Baier-Müller bei der Versammlung. Sie sagte den Oberstdorfern Unterstützung bei Projekten zu Verbesserung der Verkehrsbelastung zu.

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