Musiksommer
Festival-Förderpreise für exzellente Leistungen beim Oberstdorfer Musiksommer

Höhepunkt der Meisterkurse beim Oberstdorfer Musiksommer sind traditionell die Schlusskonzerte und die Verleihung der Förderpreise an herausragende Solisten und Ensembles. Die Dr.-Koepff-Röhrs-Preise für exzellente Nachwuchsleistungen gingen diesmal an Sara Kim und Helena Warratz, der Bräuer-Optik-Spezialpreis für Kammermusik wurde dem Ten-Hagen-Quartett zuerkannt.

Es sei ihr stets Freude und Anliegen, junge Musiker für besondere Leistungen zu ehren und damit Anteil zu nehmen an ihrer künstlerischen Entwicklung, sagte Dr. Konstanze Koepff-Röhrs.

Ihre Förderpreise gingen diesmal an zwei junge Musikerinnen: Die Südkoreanerin Sara Kim studiert nach ihrem Diplom-Abschluss im Fach Violine derzeit Bratsche an der Berliner Hochschule Hanns Eisler. Kim ist Preisträgerin namhafter Wettbewerbe und konzertiert als Solistin und Kammermusikerin in Deutschland, Russland, Tschechien und in ihrem Heimatland Korea. Beim Oberstdorfer Musiksommer besuchte sie den Kurs von Barbara Westphal und brillierte beim Schlusskonzert mit der Aufführung der Suite Nr. 5 in c-Moll von Johann Sebastian Bach.

Gewinnerin << Jugend musiziert >>

Der zweite Koepff-Roehrs-Preis ging an Flötistin Helena Warratz aus Karlsruhe. Seit 2010 ist sie Schülerin von Gaby Pas-van Riet, bei der sie auch den Musiksommer-Meisterkurs besuchte. Zahlreiche Preise dokumentieren das hohe musikalische Talent von Helena Warratz. So hat sie in diesem Jahr den Bundeswettbewerb << Jugend musiziert >> gewonnen.

Eine außergewöhnliche und mit viel Applaus bedachte Aufführung gelang ihr beim Schlusskonzert mit dem Concertino für Flöte und Klavier von Cécile Chaminade. Begleitet wurde sie von Korrepetitor Andreas Kersten. Helena Warratz ist Flötistin im Landesjugendorchester Baden-Württemberg.

<< Vier Geschwister - eine Leidenschaft >>, das sagte Festivalleiterin Rosalinde Brandner-Buck über das Ten-Hagen-Quartett, das mit dem Bräuer-Optik-Spezialpreis für Kammermusik geehrt wurde. Die vier jungen Musiker stammen aus Steinfurt und wurden als Solisten bereits bei Wettbewerben im In- und Ausland ausgezeichnet.

Als Quartett treten Kathrin, Leonie (beide Violine), Borge (Viola) und Malte (Violoncello) seit sechs Jahren auf und gaben in dieser Zeit vielbeachtete Konzerte - zum Beispiel im Reichstag in Berlin.

Nachdem die ten Hagens schon so viele Auszeichnungen bekommen haben, wäre es jetzt an der Zeit, sie auch beim Oberstdorfer Musiksommer mit einem Preis zu ehren, sagte Stifter Stephan Bräuer. Beim Schlusskonzert führte das Quartett sehr virtuos die << Italienische Serenade >> in G-Dur von Hugo Wolf auf.

Das Ten-Hagen-Quartett besuchte den Meisterkurs von Peter Buck.

Die Förderpreise beim Oberstdorfer Musiksommer sind mit je 1000 Euro dotiert. Über die Preisvergabe entscheiden Professoren und Dozenten bei einem Juryvorspiel.

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

© Allgäuer Zeitungsverlag GmbH / rta.design GmbH

Powered by PEIQ

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen