Brandstiftung
Die Werkstatt der Zimmerei Buhl in Obermaiselstein steht wieder ndash Zu wenig Wasser für Brandschutz

Im vergangenen Sommer brannte die Zimmerei Buhl ab. Nun soll sie möglichst bald wieder so dastehen wie vor dem verheerenden Feuer. Nachdem die Werkstatt bereits wieder aufgebaut wurde, soll nun eine neue Abbundhalle entstehen. Der Gemeinderat Obermaiselstein befürwortete das Vorhaben einstimmig.

Mit einer Länge von 32 und einer Breite von 20,5 Metern wird die neue Halle etwas breiter als zuvor. Auch eine Tiefgarage mit sechs Stellplätzen ist geplant. Das Gebäude im Norden des Grundstücks, das ebenfalls ein Raub der Flammen geworden war, wird dagegen nicht wieder aufgebaut.

Problematisch sei der Brandschutz. Denn die Auflage, über zwei Stunden mindestens 72 Kubikmeter Löschwasser bereitzustellen, könnten beide Wasserbeschaffungsverbände in Obermaiselstein nicht erfüllen. 'Und die Bolgenach ist je nach Niederschlagsmenge auch keine sichere Lösung', erklärt Bürgermeister Peter Stehle. Der Bauwerber solle sich nun zunächst selbst um die Löschwasserbereitstellung etwa mit Zisternen kümmern.

Eine denkbare Möglichkeit sei aber vielleicht auch der Anschluss an die neue Leitung, die die Nachbargemeinde Fischen im Zuge der Baumaßnahme an der Kreisstraße zur Sicherung der Notversorgung vom Grünen Weg bis ins Thalholz legen wolle.

Täter weiter unbekannt

Bei dem Brand – es entstand ein Schaden von rund drei Millionen Euro – geht die Polizei von vorsätzlicher Brandstiftung aus. Ein Täter konnte aber bislang noch nicht ermittelt werden, teilt die Polizei auf Nachfrage mit.

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