Special Großbrände im Allgäu SPECIAL

Jahresversammlung
Die Feuerwehr Oberstdorf blickt auf 2010 zurück

Ein besonderer Einsatz stand im Mittelpunkt der Jahresversammlung der Feuerwehr Oberstdorf. Unter den 142 Einsätzen, auf die Kommandant David Huber zurückblickte, waren nicht nur Brände, sondern auch eine Tierrettung der besonderen Art: Mit 25 Mann und vier Fahrzeugen rückte die Oberstdorfer Wehr Ende Dezember aus, um einen Hirsch zu befreien, der im eiskalten Moorweiher eingebrochen war (wir berichteten).

Dank an Nachbar-Feuerwehr

Danach wurde das Tier in die Freiheit entlassen und nicht beim traditionellen Hirschessen verspeist, wie Konrad Pfeffer von der Feuerwehr Riezlern scherzhaft anmerkte. Der Kommandant der Nachbargemeinde wurde mit der silbernen Ehrennadel der Oberstdorfer Feuerwehr ausgezeichnet. Als Dank für die vorbildliche Zusammenarbeit, wie Roman Geiger betonte. Der Vorsitzende ließ das Vereinsjahr Revue passieren: Gemeinsame Ausflüge, Bergmesse, Fasnachtsball, Staffellanglauf und Waldfest waren nur einige Höhepunkte. Die gezeigten Bilder gaben Einblick in ein lebendiges Vereinsleben, das Geiger humorvoll kommentierte. Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden Anton Huber und Hans Gotzler geehrt.

Neben der Ersatzbeschaffung eines neuen Einsatzfahrzeuges und die Jugendarbeit waren auch die verschiedenen Übungen der Feuerwehr ein Teil des Jahresrückblicks.

Kommandant Huber berichtete aus aktuellem Anlass auch von dem Großbrand Anfang Januar in Tiefenbach. Er lobte den Einsatz der aktiven Feuerwehrler, denen es durch ihre gute Arbeit gelungen sei, den Wohntrakt des landwirtschaftlichen Anwesens zu retten.

Bürgermeister Laurent Mies - bei dem Brand vor Ort - dankte der Feuerwehr für ihre «beeindruckende Leistung. Der ehrenamtliche Einsatz der Feuerwehr habe einen großen Anteil daran, dass es für Brandopfer eine große Solidarität in der Bürgerschaft gebe. Der Rathauschef bedauerte, den Einsatzbereich der Brandhelfer nicht ausdehnen zu können. «Ich habe auch den ein oder anderen Schwelbrand bei mir im Amt», scherzte Mies. «Aber da können sie mir leider nicht löschen helfen.»

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