Schelchwangsaal
Das Veranstaltungshaus in Schöllang wird saniert

Das ehemalige Schulgebäude in Schöllang wird saniert und erweitert. Der Gemeinderat Oberstdorf hat in seiner jüngsten Sitzung grünes Licht gegeben für ein Konzept, das die örtlichen Vereine und der Immenstädter Architekt Siegfried Geisser gemeinsam vorgelegt haben. Für die Finanzierung stehen 620000 Euro zur Verfügung.

Die Vereine - Skiclub, Musiker, Trachtler und Schützen - haben diese Kostenobergrenze akzeptiert und sich bereit erklärt, für das Projekt << Gemeinschaftszentrum mit Schelchwangsaal >> auch Eigenleistung zu erbringen. Schöllanger Bürger und Vereine hatten schon Ende der 70-er Jahre angepackt, als es darum ging, die ehemalige Schule in ein << Haus für Vereine mit Veranstaltungssaal >> umzubauen. Tausende ehrenamtlicher Stunden sind damals geleistet wurden. Seitdem sind, von notwendigen Erhaltungsmaßnahmen abgesehen, keine größeren Modernisierungsarbeiten vorgenommen worden. Eine Sanierung sei jetzt auf jeden Fall notwendig, sagte Bürgermeister Laurent Mies bei der Gemeinderatssitzung, zu der so viele Schöllanger gekommen waren, dass es Sitzplätze im Saal bald nicht mehr gab.

Nach einem Ortstermin in Schöllang im Mai vergangenen Jahres hatte die Verwaltung ein Konzept vorgelegt, dessen Schwerpunkt auf der Instandhaltung des Gebäudes und der energetischen Sanierung lag und dessen Umsetzung rund 783000 Euro gekostet hätte.

Im Februar haben die Vereine ein zweites Sanierungskonzept vorgelegt, das der Immenstädter Architekt Geisser ausgearbeitet hat und das einen ganz anderen Schwerpunkt setzt. Vorgesehen ist jetzt ein Anbau mit mehr als hundert Quadratmetern Fläche. Die im ersten Konzept vorgesehenen Maßnahmen zur energetischen Sanierung werden zurückgefahren. << Dennoch werden wir die Energiesituation im Gebäude verbessern >>, sagt Architekt Geisser auf Nachfrage. << Zum Beispiel durch neue Fenster und eine Dämmung im Obergeschoss.

>> Im vorgezogenen Anbau sollen die Touristinformation, eine neue Garderobe und Lagerräume untergebracht werden. Geisser wird das Gesamtprojekt mit Planung, Bauleitung und Abrechnung übernehmen.

620000 Euro - inklusive Zuschuss aus der Fördermaßnahme Dorferneuerung - stellt die Gemeinde für das Projekt zur Verfügung. 400000 Euro sind bereits im laufenden Haushalt festgeschrieben, die restlichen 220000 Euro werden im Haushalt 2012 bereitgestellt. Baubeginn soll noch in diesem Jahr sein. Die Maßnahme soll im Frühjahr nächsten Jahres abgeschlossen sein.

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