Tourismus im Allgäu
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Weiterhin kein WLAN
Charakter soll erhalten bleiben: Kemptner Hütte wird "maßvoll saniert"

Die Kemptner Hütte wird für etwa 4,4 Millionen Euro saniert. Mehr Schlafplätze als die bisher sind nicht geplant. (Symbolbild)
  • Die Kemptner Hütte wird für etwa 4,4 Millionen Euro saniert. Mehr Schlafplätze als die bisher sind nicht geplant. (Symbolbild)
  • Foto: Ralf Lienert
  • hochgeladen von Camilla Schulz

Mitte Juli hat die Sanierung der Kemptner Hütte begonnen. Laut dem Deutschen Alpenverein (DAV)  ist die Sanierung der Hütte dringend erforderlich. Läuft alles nach Plan soll die Sanierung im Herbst 2021 abgeschlossen sein. Dabei wird die Hütte aber nicht erweitert, sondern "maßvoll saniert." Der Charakter einer einfachen Bergsteigerunterkunft soll unbedingt erhalten bleiben.  

Weiterhin kein WLAN 

Auch nach den Sanierungsarbeiten wird es weiterhin kein WLAN oder Steckdosen in den Zimmern geben. Auf solchen "Tal-Luxus" werde ganz bewusst verzichtet, heißt es von Seiten des DAVs. Auch die Anzahl der Schlafplätze (289) wird gleich bleiben. Erweitert werden dagegen die Waschräume, die jetzigen Duschen werden zurückgebaut. 

Die Sanierungsmaßnahmen sind dringend erforderlich, nachdem die Hütte schon über mehrere Jahre nicht mehr wirklich mit der Frequentierung mithalten konnte. Es brauchte dringend weitere Küchen- und Lagerkapazitäten für Speisen und Getränke, Wohn- und Sozialräume für das Personal, größere Waschräume und ein Update der Brandschutzmaßnahmen. Auch die verschachtelte und unübersichtliche Hüttenstruktur wird durch die Sanierung bereinigt. Für das Projekt wurden insgesamt 4,35 Millionen Euro bewilligt.

Hüttenbetrieb trotz Baustelle

Die Auswirkungen der Arbeiten auf den diesjährigen Hüttenbetrieb werden laut DAV überschaubar bleiben. Denn corona-bedingt musste die Auslastung ohnehin reduziert werden. Daher würden die fehlenden Schlafplätze nicht ins Gewicht fallen. Lediglich auf etwas "Baustellenfeeling“ tagsüber müssen sich Hüttengäste derzeit einstellen.

Auf dem Fahrweg in die Spielmannsau und zum Baulager wird es allerdings immer wieder Baustellenverkehr mit Lkws geben – hier bittet die Sektion alle Wanderer und Biker um Verständnis und empfiehlt, alternative Rad- oder Fußwege zu benutzen.

DAV appelliert an Mountainbiker: "Nehmt Rücksicht"

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