Bildung
Auch an Oberallgäuer Grundschulen steigt der Druck ab Klasse drei

Viele sagen, es beginnt in der dritten Klasse: das Karussell aus vielen, vielen Proben, Gesprächen über den Übertritt und Eltern, die nur das Beste für ihre Kinder wollen. Es nimmt an Fahrt zu, bis in der vierten Klasse feststeht, welche Schule das Kind danach besuchen wird.

Für viele besteht der Druck darin, in Deutsch, Mathe und Heimat- und Sachkunde im Schnitt mindestens eine 2,66 zu erkämpfen, besser noch eine 2,33. Denn diese Noten teilen die Schüler beim Übertrittszeugnis in der vierten Jahrgangsstufe in drei Klassen: in die, die aufs Gymnasium dürfen, in die, die es in die Realschule schaffen und diejenigen, die keine Wahl haben.

Beim Übertritt sind die Kinder in einer heißen Phase, meint Anita Sutor, Rektorin an der Grundschule Oberstdorf. Für die Kinder gehe ein Lebensabschnitt zu Ende, das bringe immer eine Mischung aus Angst und Vorfreude mit sich.

Viele Faktoren würden diesen Druck noch erhöhen, etwa die verbreitete Hysterie in Bezug auf die Mittelschule. Die kann ich nicht nachvollziehen, betont Sutor, die Vorstandsmitglied der Katholischen Erziehergemeinschaft im Oberallgäu ist.

Welche Erfahrungen zwei Mütter von Grundschulkindern in Hegge und Oberstdorf gemacht haben, warum Viertklässler bis Mai noch 22 Prüfungen schreiben müssen und wieso Lehrer das nicht schlimm finden, erfahren Sie in der Freitagsausgabe des Allgäuer Anzeigeblatts vom 19.02.2016.

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