Wandern
Urlauber (58) verläuft sich am Walmendingerhorn im Kleinwalsertal: Rettung per Hubschrauber

Viel Schnee liegt heuer in den Bergen, und das wird noch bis in den Sommer hinein so sein. Entsprechend sollten Wanderer ihr Tourenziel wählen.
  • Viel Schnee liegt heuer in den Bergen, und das wird noch bis in den Sommer hinein so sein. Entsprechend sollten Wanderer ihr Tourenziel wählen.
  • Foto: Michael Munkler
  • hochgeladen von Stephanie Eßer

Eine 58 Jahre alter Urlauber aus Deutschland ist am 1990 Meter hohen Walmendingerhorn im Kleinwalsertal in Bergnot geraten. Er wurde unverletzt vom Vorarlberger Polizeihubschrauber „Libelle“ geborgen und ins Tal geflogen. Nach Polizeiangaben hatte der Mann einen Notruf abgesetzt, weil er sich am Walmendingerhorn verlaufen hatte.

Er war querfeldein im steilen Gelände unterwegs und stieg zwischen den Lawinenverbauungen hin und her. Offenbar sei er vom markierten Weg abgekommen, sagte ein Sprecher der Kleinwalsertaler Polizei. Als der 58-Jährige nicht mehr weiterkam, griff er zum Handy. Der Polizeihubschrauber brachte ihn sicher ins Tal. Der Wanderer sei mit mangelhafter Ausrüstung und unzureichenden Ortskenntnissen unterwegs gewesen, heißt es im Bericht der Kleinwalsertaler Polizei.

Was Bergführer Andreas Tauser, Chef der Alpinschule Oberstdorf, dazu sagt und welche Tipps er für Wanderer hat, erfahren Sie in der Freitagsausgabe unserer Zeitung vom 26.04.2019.

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