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Nordische Ski-WM
Silbermedaille für die Oberstdorfer nordischen Kombinierer Johannes Rydzek und Vinzenz Geiger

Johannes Rydzek (links) und Vinzenz Geiger
  • Johannes Rydzek (links) und Vinzenz Geiger
  • Foto: Ralf Lienert
  • hochgeladen von Pia Jakob

Und wieder gibt es Medaillen für Allgäuer Sportler bei der nordischen Ski-Weltemeisterschaft in Seefeld. Die nordischen Kombinierer Johannes Rydzek, Eric Frenzel, Fabian Rießle und Vinzenz Geiger konnten sich nach einem kurzzeitigen Leistungseinbruch von Rydzek am Ende in einem spannenden Rennen die Silbermedaille sichern.

Als Startläufer hatte der Oberstdorfer Johannes Rydzek einen Rückstand von 41 Sekunden auf die führenden Österreicher aufzuholen. In der ersten Runde konnte der 27-Jährige auf die Japaner und Norweger auf den Rängen zwei und drei aufschließen. Zum Ende hin schien dem Oberstdorfer dann aber die Luft auszugehen, der Abstand wurde immer größer. Im Interview mit dem ZDF sagte Rydzek, ihm sei Schwarz vor den Augen geworden, es war, "wie wenn mir einer den Saft rausgezogen hätte". Mit fast einer Minute Rückstand übergab Rydzek so auf Weltmeister Eric Frenzel.

Frenzel knüpfte an seine hervorragenden Leistungen der letzten Woche anknüpfen und holte bereits zum Wechsel seiner ersten Runde den Japaner wieder ein - zehn Sekunden konnte der 30-Jährige in einer Runde gut machen. Damit gab sich der Weltmeister aber nicht zufrieden und zog das Tempo weiter an und überholte auch den norwegischen Läufer. Am Ende machte er 45 Sekunden gut und übergab mit einem Rückstand von 11 Sekunden auf den dritten Deutschen: Fabian Rießle.

Die Spannung im Rennen war hoch - denn Fabian Rießle konnte an Frenzels Leistung anknüpfen. Gemeinsam mit dem Norweger Graabak holte der Deutsche auch die letzten Sekunden auf den bis dahin führenden Österreicher auf - jetzt war wieder alles möglich. Als dreier Gruppe vergrößerten Rießle, Graabak und der österreicher Rehrl so den Abstand auf die Japaner auf Rang vier. Die Medaillenentscheidung machten die drei Teams so unter sich aus.

Zum Ende seiner zweiten Runde zog Rießle zwar das Tempo an, die beiden anderen Nationen zogen aber mit. So übergab Rießle auf Rang zwei, zeitgleich mit den Norwegern, auf den zweiten Oberstdorfer Vinzenz Geiger. Der hatte mit dem Norweger Jarl Magnu Riiber einen der stärksten Läufer als direkten Konkurrenten. Der zog allerdings nicht davon, wie schon die drei Läufer vor ihnen blieben der Österreicher, der Norweger und auch der Deutsche Läufer zusammen und führten abwechselnd das Feld an.

Das Tempo war zwischen zeitlich nicht hoch genug - der Japaner Akito Watabe kam wieder deutlich näher. Um die Medaillen zu sichern, musste die Führungsgruppe das Tempo wieder anziehen. Zum Schluss zog Riiber an - konnte aber nicht mehr einholen. Die deutschen sicherten sich so die Silbermedaille. Auf Rang drei kam der Österreicher vier Sekunden nach Geiger ins Ziel.

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