• 13. Januar 2018, 07:25 Uhr
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Skifliegen
Eine Woche vor der WM in Oberstdorf freut sich Karl Geiger über neugewonnene Stärke

(Foto: Ralf Lienert)

Theaterspieler können ein Lied davon singen: Misslingt die Generalprobe, läuft am großen Tag meist alles rund. An diese Floskel wird sich auch Karl Geiger klammern fast eine Woche vor 'seinen' großen Tagen, bei der Skiflug-WM in Oberstdorf ab dem kommenden Donnerstag.

Denn die letzte Station vor der Heim-WM verlief für den Oberstdorfer alles andere als nach Plan. Als 46. verpasste Geiger beim Skifliegen am Kulm in Bad Mitterndorf am Freitag die Quali für den Weltcup am Samstag. Das erste Mal seit über drei Jahren – im Dezember 2014 wurde er in Lillehammer 54. – darf der Athlet vom SC Oberstdorf also nicht bei einem Weltcup starten.

'Karl war nicht schnell im Anlauf und er hatte den Schwerpunkt auch nicht dort, wo er ihn mit seinen Verhältnissen braucht', sagte der Co-Trainer der DSV-Auswahl, Christian Winkler, unserer Zeitung am Freitagnachmittag. Ein missglückter Flug auf 168 Meter von Geiger genügt – schon sind die Sorgen wieder da. Sorgen, ob das Flugsystem wieder ins Wanken kommt. Sorgen, ob Geiger dem Erwartungsdruck bei der Heim-WM wird standhalten könne.

'Das ist eine rein mentale Geschichte. Der Fehler alleine ist lösbar', ergänzte Winkler. 'Die Frage ist, ob Karl sich fertigmacht, oder ob er die Chance ergreift, am Sonntag alles besser zu machen. Es steht und fällt mit dem Selbstgespräch.'

Und sie sind konstruktiver geworden, die Selbstgespräche des Karl Geiger. 'Ich weiß meine Fehler einzuschätzen und ich habe begriffen, wo ich ansetzen muss, um daraus zu lernen', sagt der 24-jährige Skispringer.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Samstagsausgabe unserer Zeitung vom 13.01.2018.

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