Bergwacht
Wanderer aus Felswand gerettet: Mann muss in Oberstdorf geborgen werden

Zwei Wanderer mussten in Oberstdorf von der Bergwacht gerettet werden. Die jungen Männer im Alter von 28 und 34 Jahren waren am Freitagmorgen von Einödsbach aus über die Enzianhütte auf die Rappenseehütte aufgestiegen.

Den weiteren Weg setzten sie Richtung Schrofenpass über den Mutzentobel fort. Danach kamen sie wegen des Schnees vom Weg ab. Sie beschlossen, direkt ins Rappenalptal abzusteigen. Diese Entscheidung brachte die beiden Wanderer laut Bergwacht in immer steileres und schwieriges Gelände.

Einem der Männer gelang zwar der Abstieg bis ins Tal. Er rutschte jedoch mehrfach ab und kugelte sich bei einem Sturz die Schulter aus. Er erreichte dann die Talstraße. Sein Begleiter blieb rund 300 Meter weiter oben in felsdurchsetztem Gelände und kam nicht mehr weiter. Weil es keinen Handyempfang gab, konnten die Männer keinen Notruf absetzen. Glücklicherweise wurde der verletzte Wanderer auf der Talstraße von einem Jäger entdeckt, der die Bergwacht verständigte.

Während der Verletzte aus dem Tal ins Krankenhaus gebracht wurde, setzte ein Hubschrauber den der Einsatzleiter der Bergwacht 150 Meter oberhalb des Wanderers an der Felswand ab. Weitere Bergretter machten sich von unten zu Fuß und mit Bergungsmaterial auf den Weg. Nach mehreren, gefährlichen Abseilvorgängen bei völliger Dunkelheit und immer wieder einsetzenden Gewitterschauern erreichten die Retter mit dem Wanderer gegen 23 Uhr das Tal. Die Bergwacht Oberstdorf warnt davor, dass in den Hochlagen immer noch viel Schnee liegt.

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