Ski alpin
Nachwuchsrennläufer und Hobbyskifahrer drehen in Oberstaufen über 989 Runden für die Nachwuchsförderung

Trotz klirrender Kälte waren 88 Skiläufer zum 'Sechs-Stunden-Marathon' in Oberstaufen angetreten, um wieder für einen guten Zweck ihre Schwünge zu ziehen. Für die Akteure hieß es auf einer abgesperrten Piste am Schwandlift in Thalkirchdorf möglichst viele Einzelläufe durch einen Riesenslalom-Kurs zu absolvieren. Im Vordergrund stand aber nicht der sportliche Wettkampf, sondern der 'Spaß am Skifahren' und das bei Flutlicht.

Mitmachen konnten alle Skifahrer, egal ob Hobby- oder aktiver Skisportler, die sich einen oder mehrere Sponsoren ausgesucht haben. Wichtig dabei war, dass zuvor ein bestimmter Einzelbetrag pro absolviertem Riesenslalomlauf vereinbart wurde, um am Ende des Sechs-Stunden-Marathons den eingefahrenen Betrag in die Kasse des Fördervereins Regionalteam West-Allgäu einzubezahlen. Der Förderverein selbst wurde im Jahr 2003 durch aktive Vereinsverantwortliche gegründet. Ziel des Fördervereins ist es, dem alpinen Skinachwuchs in der 'Region-West' des Allgäuer Skiverbandes den Aufstieg in die weiterführenden Kader des Allgäuer (ASV), Bayerischen (BSV) und Deutschen Skiverbandes (DSV) zu ermöglichen.

Als Kurssetzer fungierten an diesem Tag Herbert Hörburger (ASV) und Thomas Steur (Regionalteam West-Allgäu), die für alle 'Racer' zwei faire und nicht allzu schwere Läufe setzten. Dank der fleißigen Helfer konnte über die sechs Stunden die Piste in einem wettbewerbsfähigen Zustand gehalten werden, sodass bei insgesamt 989 Runden es zu keinen Ausfällen und Verletzungen kam.

Bei den Einzelpersonen gab es drei Spitzenreiter mit Traudl Raffler, Peter Wiest und Peter Tourbier (alle Lindenberg, 35 Runden); knapp dahinter landete Monika Wiest (Lindenberg) mit 33 Durchläufen.

Bei den Teams kam der TSV Ellhofen mit 14 Läufern auf eine Gesamtrundenzahl von 223, gefolgt vom SC Bodensee-Lindau (17 Läufer/181 Runden) und der Firma 'Allcop Farbbild-Service' die mit nur fünf Läufern 163 Runden schaffte.

Für den Förderverein 'Regionalteam West-Allgäu' war der Event ein Erfolg. Der gesamte Erlös der Veranstaltung wurde direkt in die Fördervereinskasse gespendet und soll ausschließlich für die Nachwuchsförderung Verwendung finden. Im nächsten Winter soll es den Marathon wieder geben. Ob die Rundenzahlen gesteigert werden können, wird sich zeigen.

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