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Hertha BSC Berlin bereitet sich in Oberstaufen auf die Bundesliga-Saison vor

Hertha BSC beschwört den «Geist von Oberstaufen»: Im vergangenen Jahr war der Fußballclub aus Berlin nach dem Abstieg in die zweite Bundesliga erstmals nach Oberstaufen ins Trainingslager gefahren. Zwölf Monate später sind Spieler und Betreuer als Aufsteiger zurückgekehrt und bereiten sich noch bis Freitag im Oberallgäu auf die neue Saison vor.

Der 2010 in Oberstaufen entwickelte Teamgeist soll dabei helfen, in der kommenden Spielzeit das Ziel << Klassenerhalt >> zu erreichen. 24 Spieler sowie 18 Trainer, Betreuer und Funktionäre sind aus der Hauptstadt ins Oberallgäu gekommen. Und das voller Vorfreude: << Wir haben uns im vorigen Jahr hier wahnsinnig wohlgefühlt >>, erinnert sich Manager Michael Preetz.

Ideale Bedingungen

Die Bedingungen seien ideal: << Die Spieler können zu Fuß vom Hotel zum Trainingsplatz laufen >>, schätzt auch Hertha-Präsident Werner Gegenbauer die Situation rund um Karlheinz Riedles Hotel << Evviva >>. Hier hatte das Hertha-Team im Vorjahr erstmals ein Haus während eines Trainingslagers für sich allein gebucht und die daraus resultierende besondere Atmosphäre schätzen gelernt. Das Hotel wurde << für den Fall des Aufstiegs >> gleich wieder gebucht. << Und es spricht auch nichts dagegen, dass wir auch 2012 wieder kommen >>, sagt Manager Preetz.

Der << Geist von Oberstaufen >>

Im Hinterkopf hätten dabei alle die positiven Erinnerungen und eben jenen << Geist von Oberstaufen >>, der auch auf der Internetseite des Bundesligisten zitiert wird. Es sei aber durchaus auch eine rationale Entscheidung gewesen, lässt Preetz wissen. Denn die Bedingungen seien optimal, um die Grundlagen für die neue Saison zu legen. Ein Schwerpunkt liege deshalb auf dem Konditionstraining. Morgens um 7.30 Uhr müssen die Spieler zum Lauf antreten - zugleich eine der wenigen Möglichkeiten, etwas mehr von der Region zu sehen. Dann stehen zwei Trainingseinheiten oder auch Testspiele an, so wie gleich zu Beginn des Aufenthalts beim 13:0 gegen Amtzell. Am Dienstagabend gab es einen 7:2-Erfolg beim Landesligisten TSV Kottern.

Hertha-Trainer Babbel und sein Team binden ins Training durchaus ungewöhnliche Einheiten ein: So wünschte sich Konditionstrainer Henrik Kuchno Baumstämme als Trainingsgeräte. << Auch dieser Wunsch wurde uns sofort erfüllt >>, freut sich auch Pressesprecher Peter Bohmbach über die Unterstützung vor Ort.

Nicht fehlen durfte auch 2011 ein Hüttenabend auf dem Imberghaus. Die Musikanten des Vorjahres hatten die Berliner so begeistert, dass sie spontan zur Zweitliga-Meisterfeier ins Olympiastadion einluden. << Leider hat das nicht geklappt >>, sagt Manager Preetz.

Allzu umlagert war das Trainingsgelände nicht. Neben den Berliner Journalisten (siehe Infokasten) tummelten sich nur einige Fußballfans. Doch die waren umso begeisterter, ihren Stars sehr nahe kommen zu können.

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