Festnahme
Schon wieder Juwelier in Oberstaufen überfallen: Drei Tatverdächtige festgenommen

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Schon wieder wurde derselbe Juwelier in Oberstaufen überfallen. Doch diesmal wurden die mutmaßlichen Täter gefasst. Zu dem Überfall vor einem Jahr gibt es auffällige Parallelen.

Am Dienstagvormittag haben drei Männer ein Juweliergeschäft in Oberstaufen überfallen. Das teilt die Polizei mit. Dabei handelt es sich um ein Geschäft, das bereits zwei Mal zuvor überfallen worden ist. Diesmal konnten die mutmaßlichen Täter jedoch festgenommen werden.

Um elf Uhr betraten demnach drei nicht maskierte Männer das Geschäft in dem Kurort. Einer der Täter soll die Angestellten mit einer Pistole bedroht haben, während ein weiterer mit einem Hammer eine Vitrine einschlug und den Schmuck hinausnahm. Dann floh die Gruppe in Richtung Bahnhof.

Mitarbeiter des Juweliers verfolgten die Männer laut Polizei und konnten sie so den Beamten beschreiben. Polizisten nahmen dann zwei Verdächtige am Oberstaufener Busbahnhof fest, einen dritten im Ortsteil Weissach. Bei der Fahndung war ein Polizeihubschrauber beteiligt.

Schon im Oktober und vor 20 Jahren überfallen

Bei den drei Verdächtigen handelt es sich um lettische Staatsbürger im Alter von 17, 22 und 25 Jahren. Zwei Mitarbeiter des Juweliers erlitten einen Schock. Welche Beute sie mit sich nahmen, will die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen noch nicht sagen.

. Auch damals flohen die Täter Richtung Bahnhof, gefasst wurden sie nicht. Ein Überfall vor 20 Jahren auf das Geschäft wurde sogar in der Sendung "Aktenzeichen: XY ungelöst" vorgestellt - auch damals wurden die Täter jedoch nicht gefasst.

Waren es in Oberstaufen wieder dieselben Täter?

Der Überfall am Dienstag hat auffällige Parallelen zu dem Fall im Oktober: Wieder sollen es osteuropäische Täter gewesen sein. Damals wurde eine Axt verwendet, diesmal ein Hammer. Nach beiden Überfällen flohen die Täter in Richtung Bahnhof. Sind es womöglich dieselben? Nein, sagt der Polizei-Pressesprecher. Die Auswertung der Spuren vom Oktober habe neue Hinweise ergeben, die das ausschließen. Diese Spuren ergeben einen neuen Ermittlungsansatz. Bis sie vorliegen, dauere es eben manchmal. Das sei nichts Unübliches.

Vielleicht haben sich die Täter was von ihren Vorgängern abgeschaut

Dass sich die neuen Täter das Vorgehen der Räuber vom Oktober abgeschaut haben, weil diese noch immer nicht gefasst sind, könne laut Polizei nicht ausgeschlossen werden. "Das ist aber reine Spekulation." Es sei beispielsweise auch möglich, dass die Täter aus dem Umfeld der Täter vom Oktober stammen.

Autor:

Bastian Hörmann aus Kempten

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