Orient-Rallye
Orient-Rallye: Autos für Flüchtlinge

'Es ist vollbracht', teilt Wilfried Gehr vom Organisationskomitee der Allgäu-Orient-Rallye mit und meint die Abgabe der rund 300 Rallye-Fahrzeuge für einen guten Zweck. Denn die Abwicklung gestaltete sich alles andere als leicht.

Der Hintergrund: Bis 2010 floss der Erlös der Fahrzeuge in Jordanien-Projekte des 'World Food Programme' (WFP) der Vereinten Nationen. Aufgrund der Unruhen in Syrien konnte die Rallye seit 2011 jedoch nicht mehr – wie sonst traditionell üblich – in Jordanien enden.

Der Versuch, 2012 entsprechende WFP-Projekte in Georgien oder Aserbaidschan zu unterstützen scheiterte. Laut Gehr wollte WFP-Deutschland das Geld 2011 wurden beispielsweise 250 000 Euro für die Hilfsorganisation Türkischer Halbmond erlöst – in einen Topf ohne konkreten Zweck fließen lassen. Das wollte das Organisationsteam der Rallye wiederum nicht und trennte sich vom WFP.

'Zähe Verhandlungen'

Nach 'langen, zähen Verhandlungen' wurde nun laut Gehr ein notarieller Vertrag mit dem 'Flüchtlingshilfeverein Bergkarabach' abgeschlossen. Der Verein soll dafür sorgen, dass die Fahrzeuge an bedürftige Flüchtlingsfamilien als Existenzgrundlage übergeben werden. Nicht funktionsfähige Fahrzeuge werden – soweit möglich – repariert und gehen dem guten Zweck zu.

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