Verdacht
Hundebesitzer in Oberstaufen vermuten, dass Giftköder ausgelegt wurden

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Viele Hundebesitzer in Oberstaufen sind in Aufruhr. In den vergangenen Monaten seien sieben Tiere vergiftet worden, ein Tier starb, erzählt Ulrike Heh. Die 62-Jährige ging im vergangenen Monat zur Polizei und erstattete Anzeige. Doch nichts sei passiert. Simone Laupe-Sehling, die ebenfalls einen Hund besitzt, wandte sich im Juni an die Gemeinde, um mit einem Beitrag im Staufner Mitteilungsblatt die Hundebesitzer zu warnen. Doch ihr Text wurde abgelehnt, da es keine Hinweise auf vergiftete Hunde in der Marktgemeinde gebe, teilte eine Rathaus-Angestellte der 54-Jährigen mit.

Heh vermutet dagegen, „dass das Thema nicht öffentlich gemacht wird, weil das Gäste, die ihren Hund mit nach Oberstaufen bringen, abschrecken könnte, hier ihren Urlaub zu verbringen“. Giftköder wurden in den vergangenen Jahren immer wieder im Oberallgäu gefunden.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Mittwochsausgabe des Allgäuer Anzeigeblatts vom 18.07.2018.

Die Allgäuer Zeitung und ihre Heimatzeitungen erhalten Sie

Autor:

Werner Kempf aus Kempten

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