Modernisiert
Das «Bergrestaurant am Hochgrat» wurde für rund zwei Millionen Euro saniert und umgebaut

Die Terrasse war zu klein, das Restaurant hatte den verblassten Charme der 70er Jahre, die Wartezeiten waren lang und die Räume manchmal kalt. Alles Vergangenheit: Für eine umfassende Modernisierung des «Bergrestaurants am Hochgrat» nahm die Hochgratbahn GmbH als Eigentümer zwei Millionen Euro in die Hand.

Ende März wurde das Restaurant geschlossen und mit umfassenden Modernisierungsarbeiten begonnen. Auf 1708 m Höhe wurde dem Bergrestaurant bis Ende Juli ein komplett neues, modernes und funktionales Kleid verpasst. Das Immenstädter Unternehmen << Alpstein >> mit seinem Architektenteam um Armin Tittel achtete dabei sehr darauf, dass sich die neuen Bauten ein alpenländisches Flair bewahren.

Auf Hubschrauber verzichtet

Um mittels Lkw Baumaterialien und Gerätschaften auf den Berg zu transportieren und den Abbruch ins Tal zu schaffen wurde der befestigte Weg verstärkt, der somit auch der zukünftigen Infrastruktur zu Gute kommt, wie der Prokurist der Hochgratbahn, Gerhard Tutschner, betont. Man verzichtete auf den Einsatz von Hubschraubern und auf den Bau einer Materialseilbahn.

<< Wir haben die Aufträge an Firmen aus der Allgäuer Region, Vorarlberg und Oberschwaben vergeben und fast eine terminliche Punktlandung erreicht >> erläutert Tutschner.

Der Hochgrat als höchste Erhebung des Naturparks Nagelfluhkette hat somit ein neu gestaltetes, zeitgemäßes Bergrestaurant erhalten. Der Gastraum verfügt jetzt über 120 Plätze, die nach Süden und Westen ausgerichtete Panorama-Terrasse wurde auf rund 250 Plätze erweitert. Der Selbstbedienungsbereich wurde neu ausgelegt und soll nun langes Anstehen verhindern. Ebenfalls neu sind die Toilettenanlagen und das Treppenhaus. Eine neue Fußbodenheizung soll im Winter für angenehme Temperaturen sorgen.

<< Direkt neben dem Gastraum wird in nächster Zeit ein interessanter Infopunkt mit Wissenswertem über die Nagelfluhkette entstehen und auf den Gipfel ist ein Themenweg geplant >>, erzählt Gerhard Tutschner. << Natürlich hoffen wir jetzt schon auf mehr Gäste. >>

Auch Veronika Zimmermann, seit rund vier Jahren Wirtin des Restaurants, ist zufrieden mit den Modernisierungsarbeiten: << Es ist wahnsinnig schön hier oben und die architektonischen Veränderungen am Haus setzen genau das optimal in Szene, was den Besucher am Hochgrat erwartet: Einen der schönsten Panoramablicke im ganzen Allgäu. >>

Information im Internet unter

www.hochgratbahn.de

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