Ermittlungen
Tödlicher Unfall bei den Buchenegger Wasserfällen nahe Oberstaufen: Keine Hinweise auf Fremdeinwirkung

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Nach dem tragischen Tod eines 17-jährigen Flüchtlings und eines hauptamtlichen 31-jährigen Betreuers aus Obermaiselstein bei den Buchenegger Wasserfällen (Oberstaufen) geht die Polizei von einem Unglücksfall aus. Es gebe keine Hinweise auf eine Fremdeinwirkung.

Laut Polizei sind vermutlich ertrunken. Die Kripo verzichtet daher auf eine Obduktion und gab die Leichen frei. In der Wandergruppe waren zehn Jugendliche unterwegs, begleitet von vier Betreuern.

Neuesten Erkenntnissen der Polizei zufolge wollte der 17-Jährige über einen kleinen Wasserlauf springen, um die andere Flußseite zu erreichen. Dabei stürzte er. Der Wasserfall hat ihn etwa drei Meter nach unten gerissen. Dort kam er in einem ersten Wasserbecken auf und wurde durch die Strömung in einen zweiten Wasserfall gezogen, bevor er in einem zwei bis drei Meter tiefen Wasserbecken landete. Dort tauchte der Jugendliche nicht mehr auf und wurde später tot geborgen.

Der Betreuer sprang dem Verunglückten in den letzten Gumpen hinterher und kam dort ebenfalls zu Tode.

Die Obermaiselsteiner Vereine haben nach dem Unglück ein für Freitagabend geplantes Waldfest abgesagt.

Mehr zu dem tragischen Unglücksfall lesen Sie in der Freitagsausgabe unserer Zeitung vom 19.08.2016.

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