Fußball
Mario Götze und seine Kollegen bekommen eine Privataudienz vom Papst

Zu Beginn der Woche war Mario Götze mal wieder deutschlandweit präsent. Vor der viel beachteten Audienz der Nationalmannschaft im Vatikan gab der Dortmunder augenzwinkernd zu Protokoll, er hoffe, 'dass mir der Papst nicht den Kopf abreißt'.

Eine kleine Reminiszenz an das WM-Finale von Rio, das Götze in der Verlängerung entschieden hatte. Schließlich ist der Heilige Vater Franziskus Argentinier und zudem bekennender Fußballfan.

Die Protagonisten haben die kleine Begegnung mit diplomatischer Souveränität bewältigt. Götze ist es gewohnt, im Rampenlicht zu stehen, seit er als Teenager zum Megatalent und Heilsbringer hochgejazzt wurde.

Sein Wechsel nach München vor drei Jahren löste hierzulande ein mittleres Erdbeben aus, jüngst räumte Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge ein, bei diesem Transfer habe Explosionsgefahr bestanden. Auch der Weg in diesem Sommer zurück ins Revier war von vernehmbarem Getöse begleitet.

Zeitweise hat der gebürtige Memminger den Rummel um seine Person genossen und ihn befeuert, indem er auf allen möglichen Plattformen der sozialen Netzwerke omnipräsent war. Aber seit er wieder beim BVB unter Vertrag steht, bemüht sich der Nationalspieler auffällig, sich nur noch auf dem Fußballplatz darzustellen.

Doch auch auf der Bühne, für die er wie kaum ein Zweiter prädestiniert ist, steht der Hochbegabte bei jeder Bewegung unter Beobachtung. Das gilt natürlich beim Spitzenspiel gegen seinen Ex-Klub Bayern München (Samstag, 18.30 Uhr, live auf Sky) im besonderen Maße.

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