Radsport
Lämmle-Cup - Licht und Schattem beim Radrennen in Günzach

Mit Leif Lampater (28) aus Rosenheim als prominentem Sieger und anderen Spitzenfahrern auf den folgenden Plätzen endete das Günzacher Radrennen um den Stevens-Lämmle-Cup. Nimmt man die Namen auf der Startliste und den Rennverlauf zum Maßstab, dann dürfte dieser dritte Lauf der Allgäu-Serie das bislang hochwertigste Rennen gewesen sein.

Was im 1500-Einwohner-Ort Günzach im Vorjahr erstmals erprobt wurde, - anstatt eines Kriteriums (mit vielen Punktesprints) ein Rundstreckenrennen nur mit Schlusswertung zu veranstalten - erwies sich als Volltreffer. Direkt nach dem Startschuss ging die Post ab. Das 60-köpfige Feld zog sich auf der 1,2 Kilometer langen Runde in die Länge. Bei Rennhälfte nach 30 Runden war es in mehrere Gruppen aufgespalten.

Tempodiktat von Hoffmann

Vorne sah es zu diesem Zeitpunkt nach einer Überraschung aus, denn Max Burkard (RSC Auto Brosch Kempten) war weg und fuhr ein kilometerlanges Solo. Als er wieder eingefangen war, ging das Finale los.

Es bildete sich eine 18 Mann starke Spitzengruppe mit den Allgäuern Burkard, Martin Kiechle und Richard Klein (Kempten), Sebastian Kohlhofer (Erdgas Schwaben), Richard Wolf (RSV Sonthofen) und Raoul Klaus (RC Kaufbeuren).

Was aus Allgäuer Sicht zunächst erfreulich wirkte, wurde bald relativiert. Kurz darauf machten die Asse unter dem Tempodiktat von Olympia-Teilnehmer Erik Hoffmann (Namibia/Landshut) ernst. Es bildete sich eine hochkarätige Sechserspitze. Neben Hoffmann gehörten dazu: Der vielfache Partner von Erik Zabel bei Sechstagerennen, Leif Lampater, der Gesamtzweite im << Cup >>, Willi Herbst (Team Herbalife), der deutsche U23-Meister Ole Quast (Hamburg) und Exprofi Florian Völk (Herpersdorf).

Als es zum 60. und letzten Mal die 500 Meter lange Zielgerade hinauf ging, kam es zum Sprint. Lampater spielte seine Routine aus und gewann. Hoffmann führt durch seinen dritten Platz weiterhin im Cup.

Zwiespältig fällt die Bilanz der Allgäuer aus. Die Kemptener mit drei Leuten unter den Top 15 waren zufrieden, Team Erdgas Schwaben mit Platz zwölf für Kohlhofer weniger. Als ein Aufsteiger der Saison gilt der junge Kaufbeurer Raoul Klaus, der Zehnter wurde.

Im Vorprogramm gab es auch ein Frauenrennen. Hier kam es zum Zielsprint zwischen den Profis Lisa Brennauer (Durach) und Sarah Düster (Wangen). Die Duracherin die als Kandidatin für London 2012 gilt, war dabei glücklicher. Da beide Mitglied beim Veranstalter RC Allgäu sind, hatte auch Vorsitzender Klaus Görig Grund zur Freude.

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