Pokalfinale
Fußball: Günztalpokal geht nach Ottobeuren

Beim 18. Günztalpokalturnier in Ronsberg setzten sich beim Kreisklassen-/Kreisliga-Turnier der TSV Ottobeuren II und beim A-/B-Klassenturnier der TSV Obergünzburg II durch. Gern hätten die zahlreichen Zuschauer den Neu-Landesligisten aus Ottobeuren begutachtet, doch dessen erste Mannschaft musste kurzfristig im Pokal gegen Bayernligist Schwabmünchen ran. Somit schickte der Verein von der westlichen Günz die zweite Garnitur, die sich aber ausgezeichnet präsentierte und letztlich im Endspiel souverän den Turniersieg errang.

Im Halbfinale benötigten die Ottobeurer noch etwas Glück im Elfmeterschießen gegen den gut aufgelegten TSV Obergünzburg, doch im Finale war die Landesliga-Reserve dem ersatzgeschwächten Bezirksliga-Absteiger SSV Wildpoldsried, der sich im Halbfinale nach ausgeglichenem Spiel erst mit einem Treffer in letzter Minute gegen Gastgeber SC Ronsberg durchsetzte, läuferisch überlegen und gewann verdient mit 3:0.

In einem unterhaltsamen Spiel um Platz 3, das nach regulärer Spielzeit 2:2 stand, setzte sich letztlich der Gastgeber nach Elfmeterschießen durch. Ronsberg führte bis Mitte der zweiten Halbzeit hochverdient mit 2:0, ehe die Gäste nach einem Abwehrfehler den Anschluss schafften und nun ihrerseits überlegen spielten und die Begegnung fast noch drehten.

Obergünzburg defensiv top

Beim Aufeinandertreffen von sechs A- und B-Klassenteams aus der näheren Region hatte am Ende die zweite Mannschaft des TSV Obergünzburg die Nase vorn. Garant war deren starke Defensive, die in den drei Spielen kein Gegentor zuließ.

Zudem hatten sie mit dem Neuzugang vom SC Untrasried, Chris Hairlson, einen brandgefährlichen Angreifer in ihren Reihen, der mit seinen zwei Toren im Finale dem Zweitplatzierten TSV Friesenried im Endspiel große Probleme bereitete. Sehr beachtlich schlug sich der TSV Ebersbach mit Platz 4.

Fast hätten es die Schützlinge von Hans Göttl bis ins Finale geschafft, doch Friesenried setzte sich in dieser Gruppe dank der mehr erzielten Treffer knapp durch. Friesenried und Thingau traten mit dem gesamten Kader der ersten und zweiten Mannschaft an und nutzen das Vorbereitungsturnier für zahlreiche Experimente, was möglicherweise auf Kosten ihrer Platzierungen ging.

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