Landwirtschaft
Allgäuer Bauern wehren sich gegen EU-Düngeverordnung

Viele Allgäuer Bauern wehren sich gegen die neue EU-Düngeverordnung. Sie meinen, dass die Technik im Grünland nicht funktionieren könne.
  • Viele Allgäuer Bauern wehren sich gegen die neue EU-Düngeverordnung. Sie meinen, dass die Technik im Grünland nicht funktionieren könne.
  • Foto: Christoph Kölle
  • hochgeladen von Camilla Schulz

Für viele Landwirte im Allgäu ist der geplante Technikwechsel in der Gülleausbringung ein Reizthema. Die Europäische Union (EU) will sowohl die Nitratbelastung in Boden und Gewässern als auch den Ausstoß schädlicher Klimagase verringern. „Die Ammoniakbelastung bei uns ist viel zu hoch“, sagt Konrad Offenberger von der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL). Deswegen hat sich die Regierung dazu verpflichtet, die Freisetzung des klimaschädlichen Stoffes in Deutschland zu senken.

Allerdings wird heftig darüber diskutiert, mit welchen Vorschriften dieses Ziel erreicht werden soll. Ab 2025 schreibt die neue Düngeverordnung vor, dass Landwirte ihre Gülle ausschließlich über bodennahe Techniken ausbringen dürfen.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Montagsausgabe unserer Zeitung vom 03.12.2018.

Die Allgäuer Zeitung und ihre Heimatzeitungen erhalten Sie

Autor:

Julian Agardi aus Kempten

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