Gemeinderat
Zeichen stehen stark auf Abriss der Alten Schule in Untrasried

Ein Abriss der 'Alten Schule' und ein Neubau des Kindergartens an gleicher Stelle zeichnet sich in Untrasried ab. Für diese Lösung, anstelle einer Sanierung des markanten alten Gebäudes, hatten sich rund zwei Drittel der Bürgerinnen und Bürger ausgesprochen, die sich bei einer Fragebogenaktion der Gemeinde im vergangenen Jahr äußerten.

Eine entsprechende Planung, mit einer Krippe im Erdgeschoss und dem Kindergarten im ersten Stock, stellte Architekt Matthias Weber dem Untrasrieder Gemeinderat vor.

In der Sitzung wurde auch ein Arbeitskreis für den neuen Kindergarten ins Leben gerufen. Ihm gehören neben Bürgermeister Alfred Wölfle und Kindergartenleiterin Michaela Schröck die Gemeinderäte Hedwig Maurus, Herbert Schweiger, Thomas Weidle, Markus Gerle und Karl Wölfle an.

Vorausgegangen waren Gespräche des Bürgermeisters mit Kindergartenleitung und Planer. Dessen Entwurf sieht im Erdgeschoss neben der Krippe auch einen Mehrzweckraum vor. Das Gebäude für 50 Kindergarten- und zwölf Krippenkinder soll um 50 Zentimeter tiefer gelegt und im Grundriss ähnlich wie die bisherige 'Alte Schule', jedoch mit 23,8 Metern Breite und 10,9 Metern Tiefe etwas größer gestaltet werden. Ein oder zwei auch für die Fluchtwege nutzbare Balkone seien denkbar. Für Heizung und Technik soll ein möglichst kleiner Teil des Gebäudes unterkellert werden.

Am kostengünstigsten, so Weber, komme eine Stahlbetonbauweise, doch sei auch ein Holzbau möglich. Sein Entwurf in modernem, funktionalem Design mit leicht geneigtem Flachdach fand Thomas Weidles Beifall. Dieser regte an, positive optische Elemente des bisherigen alten Gebäudes, etwa beim Setzen der Fenster, in den Neubau einzubringen. Das sei machbar, ebenso wie eine von mehreren Räten gewünschte etwas steilere Dachneigung mit einem Vordach, erklärte Weber.

'Für die Zukunft bauen'

Bedenken, dass das Erdgeschoss mit der Kinderkrippe mangels Bedarf im Ort leer stehen könnte, äußerte Georg Wölfle. Bürgermeister Wölfle verwies auf die Absicht, für die Zukunft zu bauen. Auch gesetzliche Vorgaben für Krippenplätze seien zu berücksichtigen. Dass Erdgeschossräume ebenfalls für den Kindergarten genutzt werden könnten, erläuterte der Architekt.

Derzeit, so das Fazit des Bürgermeisters, sehe es nach Abriss und Neubau aus. Für eine Vorstellung der Planung in der anstehenden Bürgerversammlung werde jedoch auch der Vergleich mit einer möglichen Altbausanierung vorbereitet.

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