Gemeinderat
Vorschläge für «Alte Schule» - Bürger von Untrasried sollen Meinung äußern

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Weitere Alternativen für die Zukunft von «Alter Schule» und Kindergarten mit Krippe erörterte der Untrasrieder Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung. Ein neuer Planer hat die bislang ins Auge gefassten Möglichkeiten, Sanierung der Schule oder Abriss des Gebäudes und Neubau, neu ausgeleuchtet und um eine Gebäudesanierung mit Neubau einer Kinderkrippe ergänzt. Seine Vorschläge stellte Architekt Matthias Weber aus Seeg im Gemeinderat vor.

Er sei nach wie vor für den Erhalt der Ortsbild prägenden << Alten Schule >>, so Bürgermeister Alfred Wölfle. Er würde jedoch, wie bereits geäußert, eine andere Entscheidung des Gremiums ebenfalls mittragen. Derzeit beherbergt die sanierungsbedürftige ehemalige Schule den Kindergarten.

<< Bestimmt erhaltenswert >>

<< Das Gebäude ist bestimmt noch erhaltenswert >>, so Weber. Dazu seien jedoch Voruntersuchungen nötig. Bei einer Sanierung des Gebäudebestandes, um die Schule als Kindergarten und Krippe sowie als Wohnraum zu nutzen, rechnet Weber mit Gesamtkosten von rund 1,5 Millionen Euro, wobei das tatsächliche Ergebnis niedriger liegen könnte, << wenn es gut läuft >>. Davon müsste die Gemeinde rund 1,135 Millionen Euro aufbringen. Rechnet man die Wohnungskosten heraus, wären es etwa 755.000 Euro.

Werde das Haus saniert, um nur den Kindergarten sowie Wohnungen darin unterzubringen, und eine neue, ebenerdige Kinderkrippe daneben gebaut, entstünden voraussichtlich Kosten von rund 1,9 Millionen Euro. Der Gemeindeanteil beliefe sich dann auf 1,5 Millionen Euro. Ohne den Anteil für die Wohnungen blieben 764.000 Euro Gemeindekosten.

Für die dritte Möglichkeit, einen Abbruch der alten Schule bei zweigeschossigem Neubau von Kindergarten und Krippe, setzte Weber Gesamtkosten von 1,1 Millionen Euro an, bei einem Gemeindeanteil von 617.000 Euro. Wohnungen entstünden dabei nicht.

Auch bei der Sanierungslösung könnten die Kosten gesenkt werden, wenn Wohnungen nicht ausgebaut, sondern nur die Raumreserven vorgehalten würden. Über die Verteilung von Kindergarten und Krippe auf Erd- und Obergeschoss könne frei entschieden werden, so Weber.

Dabei wolle das Landratsamt wegen der Barrierefreiheit in jedem Fall den Einbau eines Aufzugs, erläuterte Bürgermeister Wölfle.

Verschiedene Objekte anschauen

Als nächster Schritt wurde beschlossen, am Freitag, 16. September, mit Planer Weber verschiedene Kindergärten zu besichtigen, wobei ein Schwerpunkt bei zweigeschossigen Häusern liegen soll. Bis zur nächsten Ratssitzung wird Gemeinderat Thomas Weidle zudem einen Fragebogen entwerfen. Damit soll die Meinung der Bürger zum Thema << Sanierung oder Abriss und Neubau der Alten Schule? >> eingeholt werden.

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