FreieWähler
«Vorreiter bei Nutzung erneuerbarer Energien»

Zur ersten Jahresversammlung nach der Gründung des Ortsverbandes vor gut einem Jahr trafen sich die Obergünzburger Freien Wähler. Dabei zog Vorsitzender Herbert Heisler zur Hälfte der Wahlperiode ein positives Resümee der Marktratsarbeit: «Erstaunlich viel», was man sich zum Ziel gesetzt habe, sei nach nunmehr drei Jahren erreicht. Als Beispiele nannte er die Mittagsbetreuung in Mittelschule und Kinderkrippe oder Erfolge beim Geh- und Radwegenetz.

Beim Ausblick auf derzeit anstehende Projekte sah Heisler besondere Probleme beim energetischen Zustand gemeindlicher Einrichtungen, etwa der Schule. «Da haben wir etwas vor uns, was finanziell eigentlich nicht zu verkraften ist». Stolz sei er, so Heisler, auf die Freien Wähler, die in der gemeinsamen Sitzung mit Untrasried und Günzach dem Klimaschutzkonzept als einzige politische Gruppe einstimmig zugestimmt hätten. Er sei «entsetzt, dass bisher nur fünf Ostallgäuer Gemeinden dabei sind», aber froh über die Teilnahme von Obergünzburg und Günzach.

«Der Atomausstieg ist für mich beschlossene Sache», erklärte Heisler zur Rolle der regenerativen Energien. Dies hätten die Freien Wähler schon vor anderen Parteien vertreten. Auch in Obergünzburg habe es Diskussionen gegeben. Heisler erinnerte an die Vorreiterrolle des ehemaligen Bürgermeisters Herbert Schmid: «Das erste Windrad im Ostallgäu sollte auf Obergünzburger Flur stehen.» Auch zur Bundeswehr verträten die Freien Wähler eine klare Linie: Bundeswehr ja, aber keine deutschen Soldaten in anderen Ländern.

Auf der Suche sei man im Markt nach einem Nachfolger für den Seniorenbeauftragten, so Heisler, der derzeit die Aufgabe gemeinsam mit Marlene Heinold in Vertretung wahrnimmt. Das Ergebnis der jüngsten Seniorenbefragung werde erarbeitet.

Neue Mitglieder werben

Neue, auch junge Mitglieder zu gewinnen, so Heisler, sei für die Freien Wähler wichtiges Ziel. Dies, so Zweite Vorsitzende Brigitte Schröder, sollte möglichst bald geschehen.

Lob erhielt Kassier Max Schwarzer, der auch für die gemeindlichen Fotovoltaikanlagen im Vorfeld viel geleistet habe, so Heisler, und einstimmig entlastet wurde. Um die Mitgliederzahl zu erhöhen, schlug Schwarzer vor, sich im Günztal ein- oder zweimal jährlich öffentlich mit Themen zu präsentieren. Dazu stellte Heisler einen Klausurtermin in Aussicht.

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