Freischießen
Viele Besucher bei Start auf dem Obergünzburger Marktplatz dabei

Das Freischießen erlebte an diesem Wochenende einen fulminanten Start bei fast tropischer Wärme, mit zahlreichen gut gelaunten Gästen und Zuschauern und einer perfekten Organisation. Bürgermeister Lars Leveringhaus stellte das heurige Freischießen in eine traditionsreiche Überlieferung aus vergangenen Zeiten und nannte es «fest in der Obergünzburger Tradition verankert». Die Schützenvereine seien wichtige Kulturträger in der Gemeinde und im übrigen ländlichen Raum. Mit ihrer Jugendarbeit leisteten sie nicht nur die Vermittlung sportlicher Fertigkeiten, sondern lebten Gemeinschaftsgeist und Verantwortungsbewusstsein vor.

Weit übers Allgäu hinaus bekannt

Auf dem östlichen Marktplatz sorgte das Blasorchester Obergünzburg unter Leitung von Manfred Wörz-Maurus schon vor dem offiziellen Beginn für gute Unterhaltung und die Böllerschützen unter der Regie von Schussmeister Alois Böckler ließen es auchschon vorher laut vernehmlich krachen. Wiederum ließ es sich die Kommune nicht nehmen, 90 Liter Freibier und andere Getränke gratis auszuschenken. Dies sei ein Zeichen der Gemeinde, dass sich Gäste und Besucher in Obergünzburg wohlfühlen könnten, so der Gemeindechef. Der Zusammenhalt zwischen dem Markt und den Vereinen sei sehr wichtig.

Bayerns Kultus-Staatssekretär Thomas Kreuzer (Kempten), selbst dem Schützenwesen seit 40 Jahren verbunden, bezeichnete das Freischießen als einen << Begriff, der weit über das Allgäu hinaus bekannt >> sei. Die Schützen leisteten nicht nur viel für das sportliche Schießen in ganz Bayern, sondern träten auch als Bewahrer von Tradition und Brauchtum auf. Stellvertretender Bezirksschützenmeister Johann Hafner wünschte allen Schützen << Gut Schuss >> und den Vereinen viele Aktive. Die Schützenmeister Wolfgang Heinold (Guntia) und Max-Josef Schwarzer (FSG) sprachen ein Willkommen zum << größten Schützenereignis des Jahres >>.

Den Festwirten Susanne und Jürgen Lolacher dankte Leveringhaus dafür, dass ihr Team wieder ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine stellt, das für jeden Geschmack etwas biete. Einen Höhepunkt stelle sicher wieder das Feuerwerk zum Abschluss der Festtage dar. Erstmals beim Freischießen trat der Trachtenverein << D Günztaler >> Obergünzburg mit einem Schuhplattler und zwei Geißelschnalzlern auf. Dies war ein Hinweis auf deren Übernahme des Gautrachtenfestes 2013. Schön anzusehen war auch die historische Kleidung der Obergünzburger Trachtengruppe unter Leitung von Karl Fleschutz.

Der Zapfen sitzt

Mit dem Blasorchester Obergünzburg voran ging es in flottem Marsch zum Festzelt auf der Rösslewiese. Dort zapfte Bürgermeister Leveringhaus mit wenigen Schlägen das erste Fass Bier an, das aufgrund des guten Besuchs in Strömen ausgeschenkt wurde. Zur Unterhaltung spielten das Blasorchester und später die Musikkapelle Günzach mit Stimmungsmusik auf. (ram)

>>Sonderseite 31

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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