Gemeinschaftsschule
Um- und Neubau der Schule Eglofs kostet mehr als sechs Millionen Euro

Rund zwei Millionen Euro mehr als veranschlagt sollen die Arbeiten rund um die neue Gemeinschaftsschule in Eglofs kosten. Im Vorentwurf hatten die Architekten noch vier Millionen Euro berechnet. 'Wir sind zunächst von einer Erweiterung ausgegangen', sagte Architekt Paul Rupf-Bolz vom Architektenbüro GMS im Gemeinderat.

Nach mehreren Gesprächen mit der eigens für die neue Schule eingerichteten Arbeitsgruppe hätten sie jedoch festgestellt, dass es mehr als das ist: eine "heftige Veränderung", so Rupf-Bolz.

Der Architekt stellte im Planungsvorentwurf die Änderungen für das Schulgebiet vor. So sollen einerseits die bestehenden Gebäude saniert beziehungsweise umgestaltet werden.

Andererseits soll südwestlich von Schulgebäude und Anbau ein Neubau entstehen. 'Wir hatten zuerst gedacht, das Ganze wird etwas kleiner', sagte Paul Rupf-Bolz. Das Konzept der Gemeinschaftsschule machte den Planern jedoch einen Strich durch die Rechnung.

Es sieht vor, dass sich jeweils zwei Klassen einen zusätzlichen Kursraum von 40 Quadratmetern teilen. Das bedeutet bei sechs Jahrgangsstufen mit je zwei Klassen 240 Quadratmeter mehr. 'Das ist der Grund, warum es sich so groß entwickelt hat', so Rupf-Bolz.

Die sechs Millionen Euro teilen sich auf in den Neubau (3,4 Millionen Euro), in den Umbau des Hauptgebäudes im südlichen Bereich (800 000 Euro) und in den Umbau des Eingangsgebäudes (1,8 Millionen Euro). Gerade das Eingangsgebäude sei sanierungsbedürftig, sagte Rupf-Bolz.

'Wir haben eine Fassade, die ist nichts mehr wert, die müssen wir komplett neu machen'. Im Prinzip sei es ein Neubau in einer vorhandenen Fläche. In den sechs Millionen Euro noch nicht mit enthalten sind Kosten für zum Beispiel die Belüftung. 'Das ist wahrscheinlich die teuerste Baustelle in der Geschichte der Gemeinde', sagte Ratsmitglied Josef Jehle (CDU).

Auf seine Nachfrage sagte Bürgermeister Köberle, dass es einen Zuschuss von etwa 1,5 Millionen Euro über die Fachförderung gebe und eventuell noch Unterstützung aus dem Ausgleichsstock. 'Wir müssen die akute Raumnot so schnell wie möglich abstellen.

Das neue Gebäude ist Pflicht, und wir können weder die Größe noch die Funktion ändern', so Köberle. Über den Umbau der bisherigen Schulgebäude könne man diskutieren und die Frage stellen: 'Was können wir halten, was nicht?'

Im Eingangsgebäude sollen eine 70 Plätze fassende Mensa, ein Café und die Ganztagsbetreuung ihren Platz finden. Außerdem wird es so umgebaut, dass ein Aufzug installiert werden kann.

Der Verwaltungsbereich im unteren Stock des Anbaus bleibt bestehen. Der obere Stock soll in Kursräume umgebaut werden. Der Neubau ist ausschließlich für Klassenzimmer, Kurs- und Fachräume gedacht.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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