Special Straßenbauprojekte im Allgäu SPECIAL

Rat
Richtigen Ausbau der Osterwalder Straße in Hopferbach favorisiert

Ein Straßenausbau oder bloß eine Spritzdecke? Bei der neuerlichen Beratung des Anliegerantrags aus Hopferbach, die Osterwalder Straße zu teeren, wurde vom Untrasrieder Gemeinderat die 'gute' Lösung favorisiert.

Ein Kostenvoranschlag für einen Ausbau von 80 Metern Länge und vier Metern Breite liegt mittlerweile vor. In einer Anliegerversammlung soll er demnächst vorgestellt werden, informierte Bürgermeister Alfred Wölfle die Räte.

Die Kosten für eine Asphaltierung des öffentlichen Feld- und Waldweges müssten die Anlieger tragen, für die Aufteilung werde derzeit ein Schlüssel erstellt. Eventuell käme, bei einer Erschließung, auf die Gemeinde ein Kostenanteil von zehn Prozent zu. Dabei, so Wölfle, solle es keine Benachteiligung gegenüber anderen Baugebieten geben.

Dass es einen Unterschied mache, ob jemand sich für einen Hausbau in einem Neubaugebiet entscheide, oder ob er sein Haus unter gegebenen Bedingungen bereits viele Jahre bewohne, gab Johann Brack zu bedenken. 'Was machen wir, wenn einzelne einen Straßenausbau nicht wollen?' Dann wird’s nicht gemacht, lautete die einhellige Meinung im Rat. Bedenken gegen eine bloße Spritzdecke äußerten Brack und Xaver Worger. Der Untergrund sollte gemacht werden, so Worger.

'Es muss klar sein, dass wir nicht alle paar Jahre spritzen.' Gegen jede Kostenübernahme durch die Gemeinde sprach sich Georg Dorn aus. Dagegen schlug Markus Egger vor, bei der besseren Lösung zehn Prozent zuzuzahlen, bei einem 'Kartoffelweg' jedoch nicht. Das war auch der Tenor der übrigen Meinungen. Zunächst müssten die Anlieger sich einigen. Die Gemeinde, so Wölfle, werde die Lösungsvorschläge in einer Anliegerversammlung vorstellen.

Keine Einwände

Keine Berührungspunkte sah der Bürgermeister in Bezug auf die Bauleitplanung sowie den Flächennutzungsplan der Gemeinde Günzach. Der Gemeinderat verzichtete einstimmig auf Einwände.

Für eine Belegung der geplanten Kinderkrippe auch mit Obergünzburger Kindern werde derzeit ein guter, fairer Beteiligungsschlüssel, möglicherweise in einem Verbund, gesucht. Eine rechtliche Klärung sei am Laufen, informierte Wölfle des Weiteren. Ein Wartungsvertrag stand für die Pelletheizung im Gemeindehaus zur Diskussion. Hier wird zunächst noch ein Vergleichsangebot eingeholt.

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