Liederkranz
Obergünzburger Sänger und Gäste ernten viel Applaus

Der Obergünzburger Männerchor 'Liederkranz', der heuer sein 170-jähriges Bestehen feiert, hatte bei seinem traditionellen Jahreskonzert wieder ein buntes Programm zu bieten, das bei dem Publikum begeisterten Beifall fand. Für den neuen Dirigenten der Sänger, Markus Pelzl aus Ronsberg, bedeutete es zugleich einen äußerst gelungenen Einstand. Der Männerchor Kimratshofen unter Leitung von Stefan Ewadinger und ein Blechbläserquartett des Blasorchesters Obergünzburg (Leitung Manfred Dorn) hatten ebenfalls großen Anteil an dem erfreulichen Konzertabend.

In den Umbaupausen unterhielt Hermann Knauer mit ein paar Witzen das Publikum. Bei einigen Stücken übernahm Sonja Weinbrenner in bewährter Weise die Begleitung auf dem Klavier.

Die Gäste aus dem Oberallgäu eröffneten den Melodienreigen mit dem Volkslied 'Allgäu, mein Heimatland'. Passend zur Jahreszeit folgte 'Der du die Wälder färbst'. Mit der schwäbischen Volksweise 'Das Echo' und dem romantischen Lied von Hubert von Goisern 'Heast es net' (Hörst Du es nicht, wie die Zeit vergeht) beendeten sie den ersten Teil ihres Auftrittes.

Das Blechbläserensemble ließ nach einem beschwingten Marsch die in dieser instrumentalen Besetzung nicht oft zu hörenden modernen Stücke 'Dream, a little dream of me' und 'Ebony an Ivory' (Paul McCartney) hören. Mit 'Mein Dorf' von Heinz Reichwein beschrieb der 'Liederkranz' das Heimweh eines jungen Mannes. Bevor die Obergünzburger Sänger die lustige Volksweise 'Am Himmelstor' und das 'Loblied auf die Pfalz' (Hermann J. Settelmeyer) zu Gehör brachten, boten sie den Konzertbesuchern einen der Höhepunkte ihrer Aufführungen dar.

Mit dem heiteren und temperamentvollen Volkslied 'Son Chapin' aus Guatemala besangen sie in der Landessprache Spanisch den farbenprächtigen Wappenvogel Quetzal. Die drei Solisten – Meinrad Huber, Markus Pelzl und Helmut Haggenmüller – hatten sich dafür in toltekisch anmutende Gewänder gehüllt.

Ihre musikalische Reise in die weite Welt setzten die Günztaler im zweiten Teil fort mit 'Dort wo die Blumen blühen…', einst von Freddy Quinn gesungen, 'Mein Weg ist so weit', dem ergreifenden Bergsteigerlied 'La Montanara' (Toni Ortelli) und mit dem feurigen Stück 'Ungarsicher Tanz Nr. 5' (Johannes Brahms). Die Soli sang Meinrad Huber. Als Zugabe hatten die Obergünzburger noch den schmissigen 'Fliegermarsch' (Kerzengrad steig ich zum Himmel) im Gepäck.

Was des einen Spanisch ist des anderen Chinesisch

Der Männerchor aus Kimratshofen begeisterte im zweiten Block die Zuhörer mit den Schlagern von 'Jetzt bist so weit, weit weg von mir' (H. v. Goisern) bis 'Mit 66 Jahren' (Udo Jürgens). Und weil ihnen die Obergünzburger mit Spanisch kamen, warteten die Kimratshofener mit einem Lied auf Chinesisch – oder was sie dafür ausgaben – auf. Mit 'Ramtata' bliesen sie den Gastgebern obendrein noch kräftig den Marsch. Dazwischen ließ das Bläserquartett zünftige und wohlklingende alpenländische Melodien erklingen. D

en Abschluss bildete der Gesamtauftritt aller Mitwirkenden, bei dem sie mit dem Publikum das Lied sangen 'Ein schöner Tag ward uns beschert…'

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