Mühlentag
Mühlentag in Liebenthann: Sägen und Mähen wie zu vergangenen Zeiten

Einiges zu sehen bekamen die Besucher des Mühlentags in Liebenthann im Günztal zwischen Obergünzburg und Ronsberg. So gab es in der alten Säge Vorführungen, wie mit der Wasserkraft der Günz noch heute Bäume zersägt werden können.

Die gesägten Lärchen dienen künftig als Schaufeln am Wasserrad der ehemaligen Schlossmühle. Mähen wie früher wurde mit alten Geräten, die von zwei Rössern gezogen wurden, gezeigt. Wer wollte, durfte sich an einer Sense beim Mähen von Hand versuchen. Anschließend konnte die Sense unter Anleitung selbst gedengelt und geschärft werden.

Über die robuste und genügsame Rinderrasse des Original Allgäuer Braunviehs, das die Günztalauen beweidet, informierte die << Stiftung Kulturlandschaft Günztal >>. Die Tiere werden unter der Marke << Günztal Weiderind >> regional vermarktet. Peter Guggenberger-Waibel stellte heraus, dass damit viele Flächen im Günztal extensiviert und als Streuwiesen erhalten werden könnten. Die Kinder hatten ihren Spaß mit der << Mühlen-Rallye >> und den Aufgaben der << Wasserschule Günztal >>, bei der viele größere und vor allem kleinere Tiere in der Günz entdeckt wurden.

Kalktuffquellen erkunden

Für die Verpflegung der Besucher sorgte die Schlossmühle Liebenthann mit gutem Essen sowie Kaffee und Kuchen. Die Eigentümer, Steffen und Brigitte Haid, wiesen auf ihre neueste Errungenschaft hin: Mit ausgebildeten Naturführerinnen können das Geotop << Teufelsküche >>, die Kalktuffquellen im Liebenthanner Wald, die Streuwiesen im Günztal und das ehemalige Schloss Liebenthann erkundet werden. Zur Unterhaltung der Besucher spielte ein Quintett der Obergünzburger Pfuzger auf. Erheblich gelitten hatte die Veranstaltung allerdings unter dem kalt-nassen Wetter. (ram)

Anmeldungen zu Führungen (zwei Stunden, maximal 20 bis 25 Personen) nimmt die Schlossmühle Liebenthann unter Telefon 08372/980263 oder Email (info@liebenthann.de) entgegen.

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