Weihnachtsmarkt
Lichter, Lieder, Leckereien

Dezembernebel lag über dem Markt, Schnee und Raureif hatten den Ort weiß eingepackt. Rund um das Rathaus war alles festlich mit Tannengrün, Kerzen und Sternen, Laternen und Fackeln geschmückt, und warmes, adventliches Licht erhellte den Platz. Sechs Schläge der Kirchturmuhr läuteten den traditionellen Obergünzburger Weihnachtsmarkt ein. Von Bläserklängen wurden die ersten Besucher willkommen geheißen: «Wachet auf, ihr Menschenkinder» spielten die «Pfuzger» zum Auftakt, und rasch waren die Weihnachtsmarktstände umlagert.

«Es freut mich, dass so viele Leut gekommen sind», begrüßte Dritter Bürgermeister Reinhard Kiechle, Organisator des Weihnachtsmarkts, Obergünzburger Bürger und Gäste. Nicht nur seien wieder sehr viele Vereine bereit gewesen, Stände zu gemeinnützigen Zwecken aufzubauen, der Markt sei heuer auch um vier Stände gewachsen. Zudem beteiligten sich die Obergünzburger Einzelhändler erneut mit einem «Lichterabend».

Beim Gang über den Platz zeigte sich das vielfältige Engagement von Vereinen und Gruppen. Der Arbeitskreis «Gesund leben», der von Beginn an bei jedem Obergünzburger Weihnachtsmarkt teilnahm, bot beispielsweise Leckereien an, um den Erlös an die «Nepalhilfe Allgäu» zu spenden.

Auch zahlreiche engagierte Jugendgruppen waren wieder dabei, darunter Wasserwacht, Trachtenverein, Jugendforum, etliche TSV-Abteilungen und die Günzacher Firmlinge. Musikalisch hatten sich die Gitarrengruppe Immenthal, die Akkordeongruppe Günzach, sowie die Flötengruppe und der Chor der Christlichen Gemeinde für die zwei Weihnachtsmarkt-Tage angesagt.

Es gab Apfelküchle und Glühwein, Marmeladen und Chili con Carne, Weihnachtsvesperle, Bratwürste, Pizza und Steaks. Mit selbstgezogenen Kerzen wollten junge Mädchen «Humedica» helfen. Weihnachtsschmuck und hübsche Geschenke fanden sich im «Eine-Welt»-Lädchen und an zahlreichen weiteren Ständen.

Auch im Rathaus-Foyer und im Sitzungssaal drängten sich die Besucher. Am «Nikolaus-Maltisch» stachen rote Bischofsmützen ins Auge, die Kinder in einem Wettbewerb des Trachtenvereins «DGünztaler» malten. Gleich daneben bogen sich Tische unter zahllosen Büchern. Die Obergünzburger Bücherei lud zu einem Bücherflohmarkt und machte die Kaufentscheidung mit Kaffeespezialitäten und Seemannsgrog leicht.

Lebende Krippe

Besonders die Kinder bestaunten die «Lebende Weihnachtskrippe» der kleinen Ministranten mit echten, geduldigen Schäfchen. Und sie durften sich auf den Nikolaus freuen, der versprochen hatte, am zweiten Weihnachtsmarkt-Abend auf den Obergünzburger Marktplatz zu kommen.

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