Untrasried
Klärwerk in Untrasried bald fertig

Im Untrasrieder Gemeinderat befasste sich das Gremium mit der zurzeit laufenden Sanierung der Kläranlage Untrasried/Hopferbach. Bürgermeister Alfred Wölfle erklärte bei der Sitzung in Hopferbach, dass die Anlage bereits wieder in Betrieb genommen wurde, die neue Elektronik sei effizient eingestellt worden.

Er vermute, dass die Anlage nach Einbau eines Rührwerks bis Ende Oktober fertig gestellt sein dürfte. "Dann haben wir eine "High-Tec-Anlage" in unserer Gemeinde", freute sich der Rathauschef. Zudem werde voraussichtlich der vorgesehene Kostenrahmen eingehalten.

Der mit der gemeindlichen Kanalinspektion beauftragte Günther Fühner berichtete den Räten von der kürzlichen, aufwendigen Kanalreinigung. Sehr viele Schächte waren mit Kies, Gras und anderem verstopft, die Verfüllungen waren meist 'steinhart' und mussten ausgebaggert werden. Ein Kanal konnte trotz Einsatzes der Feuerwehr nicht mehr frei gespritzt werden. Dieser müsse von einer Spezialfirma aufgefräst werden, meinte Fühner. Einige Schächte müssten saniert werden. Um Fremdwasser aus dem Schmutzwasserkanal zu bringen, erfolgen in Kürze entsprechende Suchen nach den Ursachen.

Bei der Besichtigung mehrerer Kindergärten und Krippen sammelte der Gemeinderat Ideen und Eindrücke. Der Rathauschef sprach von einem 'informativen Tag', der einige Fragen beantworten konnte. Einig waren sich alle Teilnehmer, dass die Terrasse keinen Bretterbelag haben sollte. Dennoch stellen sich in Untrasried weiterhin die grundsätzlichen Fragen, ob der alte Kindergarten abgerissen und neu- oder nur umgebaut werden sollte und ob eventuell ein Verein mit integriert werden könnte. 'Vielleicht können wir zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen', meinte Ratsmitglied Thomas Weidle.

Neu- oder Umbau?

Zweite Bürgermeisterin Hedy Maurus sagte: 'Ein Neubau ist besser als ein Umbau'. Xaver Worger fand dies auch als 'sinnvoll'. Georg Dorn stellte einen Verkauf des Gebäudes zur Diskussion. Davon rieten mehrere Räte und der Bürgermeister ab, da es zu Konflikten mit dem Landjugend- und Schützenheim sowie der Turnhalle kommen könnte. Schließlich einigte man sich auf die Vorlage von Entwurfskizzen durch den Planer, die bis zur Bürgerversammlung im Januar vorliegen sollen. Das Angehen des Kindergartenbaus stellte Rathauschef Wölfle erst für das Jahr 2013 in Aussicht.

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