Krötenwanderung
Bund Naturschutz stellt Amphibienzäune in und um Obergünzburg auf

Es ist wieder soweit: Die nächsten vier bis sechs Wochen wandern Frösche, Kröten und Molche von ihren Winterquartieren unter Laub und in Erdhöhlen zu ihren Laichgewässern. Häufig müssen sie dabei Straßen queren, was für die Tiere gefährlich ist.

Die Ortsgruppe Obergünzburg des Bund Naturschutz hat an verschiedenen Stellen Amphibienzäune aufgestellt. Dort werden die Tiere von freiwilligen Helfern gesammelt und zweimal pro Tag in Eimern über die Straße getragen, erklärt Christine Räder von der Ortsgruppe.

Die Helfer bitten Autofahrer, die vorübergehenden Geschwindigkeitsbegrenzungen in diesen Bereichen zu beachten. Solche Zäune stehen etwa am nördlichen Ortsausgang von Ronsberg, am Ortseingang von Günzach (von Obergünzburg kommend) und am Heißener Löschweiher.

Autor:

Felix Blersch aus Kempten

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