Konzert
Blasorchester Obergünzburg und sein Nachwuchs begeistern

Mit einem eindrucksvollen Konzert im voll besetzten Saal begeisterte das Blasorchester Obergünzburg (BLO) und dessen Nachwuchs mit 'DreamTeam' und 'Jugendkapelle'. Gleich mehrere Generationen teilten sich die Konzertbühne, auf der alle drei Orchester mit gekonnten, vielseitigen und begeisternden Vorträgen in unterschiedlichen Leistungsstufen durchaus überzeugten. Schnell wurde dem Zuhörer klar, dass die Blasmusik in Obergünzburg einen besonderen und wichtigen Platz einnimmt.

Schon bei den jüngsten, dem 'DreamTeam' unter der Leitung von Christine Heinle, konnte man eine versierte und fachkundige Nachwuchsausbildung erkennen. Das Programm mit der 'Eröffnungsmusik', 'Sun Calypso', 'Noel' und dem 'Little Brown Jug' verlangte schon beachtliche Leistungen ab. Mit höchster Anerkennung bekam das Team begeisterten Applaus, auf den passend zur Jahreszeit 'Lasst uns froh und munter sein' als Zugabe folgte.

Schon erfahrener und mit gekonntem Vortrag übernahm die Jugendkapelle mit Dirigent Felix Jauch den Platz auf der Bühne. Sie überzeugte mit sauberer Harmonie und Dynamik, leichte Intonationsschwankungen wurden schnell beseitigt. Trotz mancher fast etwas schnell ausklingender Harmonien verstanden es Dirigent und Orchester, einen beachtlichen Gesamteindruck zu hinterlassen.

Bei der 'Froschpolka' von Berthold Schick überzeugte Florian Feneberg als Solist auf der Posaune, der 'Glacier-Express' entführte auf eine Reise durch die Schweizer Alpen. Mit der 'Highland Cathedral' verabschiedete sich die Jugendkapelle mit sakral anmutender Musik.

Viel Erfahrung

Schon im Glissando des Auftakts zum 'Montana-Marsch' erkennt man, dass das Blasorchester auf eine lange Entwicklung und auf viel Erfahrung zurückgreifen kann und einen ebenso erfahrenen wie fachkundigen Dirigenten Manfred Wörz-Maurus am Taktstock hat. Gleich darauf wurde der Eindruck unterstrichen mit dem folgenden 'Pomp and Circumstance Nr.

1' von Edward Elgar. Schon viel Abenteuerliches wurde vom Autor dieser Zeilen mit diesem Werk verbunden, dem BLO gebührt hier großer Respekt: die Sprache und die Aussage des Werkes waren klar und deutlich in den schwierigen Passagen und die harmonischen Teile wurden eindrucksvoll interpretiert. Auch in der folgenden 'Indiana Jones Selection' gelang der musikalische Ortswechsel in Urwald oder Wüste und die klangvoll dargestellten Abenteuer des Protagonisten wurden 'erlebbar'. Mit zwischenzeitlichem 'Gänsehautfeeling' konfrontierte das Orchester die Zuhörer bei der abschließenden Melodienfolge in 'The Genius of Ray Charles' und präsentierte gleichzeitig eine ganz andere Musikrichtung.

Der beeindruckende Konzertabend sollte dem Applaus zufolge aber noch nicht enden: weitere Zugaben folgten, darunter 'Sleigh Ride' von Leroy Anderson und der 'Second Walz' von Dimitri Schostakowitsch.

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