Kirche
Bei Bergmesse Präses Geiselberger gedacht

Bei herrlich sonnigem Wetter zog es zwischen fünfzig und sechzig Bergfreunde auf den Thaneller (Reutte), um mit einer Bergmesse des ehemaligen Diözesanpräses Rudolf Geiselberger zu gedenken. Die Kolpingsfamilie Obergünzburg hatte anlässlich ihres 125- jährigen Bestehens die Bergmesse unter dem Motto 'Wege' gestaltet.

In seiner Einleitung blickte der Vorsitzende Thomas Jäckle auf den Lebensweg des Kolpingpräses zurück. Vor knapp drei Jahrzehnten knüpfte Pfarrer Geiselberger die ersten Kontakte nach Indien. Es war ihm ein Hauptanliegen, den Menschen dort zu helfen. Durch das außergewöhnliche Engagement von Rudolf Geiselberger wuchs die Internationale Hilfe von Kolping in der Diözese Augsburg beachtlich. Am 3. Mai 1987 verstarb Geiselberger mit 54 Jahren an Herzversagen bei einer Bergtour auf dem Thaneller. Zu seinem Gedenken und um die internationale Kolpingarbeit zu stärken, wurde 1987 die bereits geplante Stiftung nach Rudolf Geiselberger benannt.

Seit nun 25 Jahren hilft die Kolpingstiftung-Rudolf-Geiselberger den Menschen unter dem Motto 'Hilfe zur Selbsthilfe' in Deutschland, Südafrika, Indien und weltweit.

Thema 'Wege'

In Vertretung für Diözesanpräses Zeller hatte Monsignore Dr. Bernhard Ehler aus Kempten die Bergmesse zelebriert. In seiner Predigt ging er anhand von fünf Gedanken näher auf das Thema 'Wege' ein.

Musikalisch wurde der festliche Gottesdienst von einem Bläserduo der Kolpingsfamilie umrahmt. Im Anschluss bestand die Möglichkeit zur Begegnung bei Kaffee und Kuchen im Kolping-Ferienhaus in Weißenbach.

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