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Phishing-Mail verursacht hohen Schaden
Dame (67) aus dem Oberallgäu um mehr als 20.000 Euro beraubt

Betrug mit gefälschter Bank-E-Mail verursacht hohen Schaden. (Symbolbild)
  • Betrug mit gefälschter Bank-E-Mail verursacht hohen Schaden. (Symbolbild)
  • Foto: Alina Kuptsova auf Pixabay
  • hochgeladen von Eileen Schwaninger

Eine 67-jährige Dame aus dem Landkreis Oberallgäu hatte laut Polizei am Dienstag eine angebliche E-Mail ihrer Hausbank bekommen in welcher sie aufgefordert wurde, ihre Push-TAN-Registrierung zu erneuern. Dabei wurden ihr 21.000 Euro vom Konto abgebucht.

Die Frau wurde in dieser Mail dazu aufgefordert ihre Push-TAN-Registrierung zu erneuern mit einem klick auf einen beigefügten Link. Auf dieser Seite musste die Frau dann ihre kompletten Daten sowie mehrere TAN´s Eingeben. Beim Blick auf ihr Konto im Anschluss, bemerkte die Dame, dass mehr als 20.000 Euro abgebucht wurden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

In diesem Zusammenhang warnt die Polizei vor derartigen E-Mails und rät:

Beachten Sie: Kreditkarteninstitute werden solche Schreiben niemals versenden und Sie zur Eingabe persönlicher Daten im Internet auffordern – auch nicht um der Sicherheit willen.

  • Öffnen Sie keine Dateien, die an E-Mails angehängt sind. Folgen Sie Aufforderungen zum Download nur dann, wenn Sie die entsprechende Datei auch auf der Internet-Seite des Unternehmens finden. Laden Sie sie von dort aus herunter.
  • Nutzen Sie aktuelle Virenscanner und Firewalls.
  • Übermitteln Sie niemals persönlichen oder vertraulichen Daten (bspw. Passwörter oder Transaktionsnummern) per E-Mail. Kreditinstitute fordern grundsätzlich keine vertraulichen Daten per E-Mail oder per Telefon oder per Post von Ihnen an. Wenn Sie sich unsicher sind, halten Sie in jedem Fall Rücksprache mit Ihrer Bank.
  • Überprüfen Sie Links in E-Mails auf die Schreibweise. Bei geringsten Abweichungen oder Auffälligkeiten sollten Sie stutzig werden.
  • Geben Sie persönliche Daten nur bei gewohntem Ablauf innerhalb der Online-Banking-Anwendung Ihres Kreditinstituts an. Sollte Ihnen etwas merkwürdig vorkommen, beenden Sie die Verbindung und kontaktieren Sie Ihre Bank.

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