Natur
Sicherheit vor Artenschutz: Mähen am Straßenrand im Allgäu notwendig

Archivbild. Sicherheit geht vor: Am Fahrbahnrand müssen Straßenmeistereien und Bauhöfe öfter mähen, damit Streckenführung und Leitpfosten gut sichtbar sind.
  • Archivbild. Sicherheit geht vor: Am Fahrbahnrand müssen Straßenmeistereien und Bauhöfe öfter mähen, damit Streckenführung und Leitpfosten gut sichtbar sind.
  • Foto: Heinz Budjarek
  • hochgeladen von Stephanie Eßer

Diskussionen um Insektensterben, Artenvielfalt und Klimawandel hinterlassen in den Köpfen immer mehr Spuren. „Muss das sein?“ – Das fragt sich mancher, wenn etwa die Straßenmeisterei regelmäßig entlang der Fahrbahnen mäht. Das geschieht teilweise sogar, wenn das Grün nicht einmal richtig hoch ist. Tatsächlich machen sich die Zuständigen auch in den kommunalen Bauhöfen längst Gedanken. Es gibt Gründe, warum man an bestimmten Stellen öfter mähe, erklärt Leonhard Koch, Leiter des Kreis-Baubetriebshofs in Sonthofen. Die Flächen entlang der Straßen werden in einen Intensiv-Bereich nahe der Fahrbahn (etwa drei bis vier Meter) und den Extensiv-Bereich außerhalb unterteilt.

Der Extensiv-Bereich außerhalb der Entwässerungsmulde, an Böschungen und Randbereichen wird demnach in der Regel nur einmal im Jahr gemäht oder gemulcht – vor allem im Spätsommer und Herbst. Der Intensiv-Bereich wird laut Koch je nach Wachstum zwei- bis dreimal jährlich gemäht, damit Fahrer die Straßenführung gut sehen. „Das klare Erkennen der Leitpfosten hat im Zuge der Verkehrssicherheit oberste Priorität. Das Sichtfeld bzw. das Lichtraumprofil für die Straße muss freigehalten werden.“ Das sei besonders in der Nacht und bei dichtem Nebel unerlässlich.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Dienstagsausgabe des Allgäuer Anzeigeblatts vom 18.06.2019.

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Autor:

Ulrich Weigel aus Kempten

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