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Online-Banking, Plastiktüten und Geld für Asylbewerber und Bäcker-Azubis: Was sich im September ändert

Ab September wird sich für deutsche Verbraucher einiges ändern. Gerade was das Online-Banking betrifft.
  • Ab September wird sich für deutsche Verbraucher einiges ändern. Gerade was das Online-Banking betrifft.
  • Foto: Ralf Lienert
  • hochgeladen von Camilla Schulz

Im September ändert sich in Deutschland wieder einiges. Online-Banking soll sicherer werden, Plastiktüten bei Aldi kosten einen Cent und Bäcker-Azubis bekommen mehr Gehalt. Hier eine Übersicht:

Sichereres Online-Banking

Beim Onlinebanking müssen sich Verbraucher auf Änderungen einstellen. Die neue Zahlungsrichtlinie PSD2 (Payment Services Directment 2) der Europäischen Union macht das Zahlen im Netz sicherer - aber auch umständlicher. Zukünftig muss man sich beim Online-Banking mit der sogenannten Zwei-Faktor-Authentifizierung anmelden. Es reicht nicht mehr aus, sich mit einem Passwort einzuloggen. Zusätzlich muss ein weiterer Identitätsnachweis erbracht werden. Das kann eine PIN (Kategorie "Wissen"), ein Fingerabdruck (Kategorie "Inhärenz") oder die Authentifizierung mittels Smartphone, TAN-Generator oder ähnlichem (Kategorie "Besitz") sein. Ab dem 14. September wird diese zweite Sicherheitsstufe Pflicht.

Sichereres Online-Shopping

Ab dem 14. September reicht es auch beim Bezahlen mit Kreditkarte beim Online-Shopping nicht mehr, nur die Kreditkartennummer, Prüfzahl und das Ablaufdatum anzugeben. Es gelten dieselben neuen Regeln wie beim Online-Banking, also die Zwei-Faktor-Methode.

Plastiktüten bei Aldi kosten 

Der Discounter Aldi geht im Kampf gegen Plastikmüll in die Offensive. Der Lebensmittelhändler macht Plastiktüten in der Gemüse- und Obstabteilung kostenpflichtig. Einen Cent müssen Kunden ab 1. September für die dünnen Tüten zahlen. 

Hebammen in Bayern können 5.000 Euro Niederlassungsprämie beantragen

Ab September können Hebammen in Bayern eine Niederlassungsprämie von 5.000 Euro beantragen. Die Bayerische Staatsregierung möchte dadurch mehr freiberufliche Hebammen gewinnen, um so eine ausreichende Betreuung von Frauen während und nach der Geburt zu gewährleisten.

Weniger Geld für alleinstehende Asylbewerber

Künftig werden die Geldleistungen für Strom und Wohnungsinstandhaltung für Asylbewerber ausgegliedert und stattdessen als Sachleistung erbracht. Alleinstehende Flüchtlinge, die in einer Sammelunterkunft leben, erhalten dann 310 Euro statt 318 Euro monatlich. Alleinstehende Asylbewerber, die nicht in einer Sammelunterkunft leben, erhalten zehn Euro weniger im Monat. Die 354 Euro sinken demnach auf 344 Euro monatlich. 

Mehr Lohn für Bäcker-Azubis

Bäcker-Azubis dürfen sich ab dem 1. September über ein höheres Gehalt freuen. Die Ausbildungsvergütung wird nach den Tarifvereinbarungen erhöht. Bäcker-Lehrlinge erhalten zukünftig:

  • 1. Lehrjahr 615 Euro (brutto)/Monat
  • 2. Lehrjahr 700 Euro (brutto)/Monat
  • 3. Lehrjahr 820 Euro (brutto)/Monat
Autor:

Camilla Schulz aus Memmingen

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