Wetter
Nach Unwetterschäden: Meteorologe prognostiziert zu warmen Sommer für das Allgäu

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Die Schäden, die das schwere Gewitter am Nachmittag des Pfingstmontags angerichtet hat, sind offensichtlich größer als zunächst angenommen. In Teilen des Allgäus hat der Sturm von allem in den Wäldern getobt und auch große Bäume umgerissen. Beispiel Wasserweg im Oberallgäuer Durach: Der vor allem bei Familien mit Kindern beliebte Themenweg entlang des Bachs musste bis auf Weiteres gesperrt werden, weil große Bäume umgestürzt sind. Der Schaden ist noch schwer zu beziffern, da auch Stationen des Themenwegs zerstört wurden. 

Die erste Hälfte des Junis als erstem meteorologischen Sommermonat war im Allgäu um zwei bis drei Grad zu warm. „Zusammen mit den vielen Niederschlägen, auch im Mai, sind die Böden feucht und der Bodensee voll“, sagt Diplom-Meteorologe Joachim Schug von Meteogroup. Nach den langfristigen Prognosen solle der gesamte Sommer viel zu warm ausfallen – verglichen mit dem langjährigen klimatologischen Mittel. Schug sagt: „Es sieht tatsächlich nach einem eher schwülwarmen Sommer mit entsprechenden Unwetterpotenzial aus.“ Der August werde voraussichtlich nicht mehr so warm.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Dienstagsausgabe der Allgäuer Zeitung vom 18.06.2019.

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